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Neue Details zum Breitbandausbau in Mucher Ortsteilen

Die von der Kreisverwaltung veröffentlichte Karte zeigt die einzelnen Cluster (hier mit den Ortsnamen versehen), deren Kabelverzweiger ans Glasfasernetz angeschlossen werden. Trotz der groben Darstellung erlaubt die räumliche Genauigkeit der Karte eine Einschätzung, welche Bereiche der beiden nur teilweise berücksichtigten Ortschaften in den Ausbau einbezogen werden : in Kreuzkapelle der äußerste Süden, in Marienfeld der Norden und das östliche Ende der Oberdörferstraße rund um den Kindergarten

Vor kurzem berichteten wir über den aktuellen Stand des geplanten Breitband-Ausbaus in Much (siehe  Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterBericht vom 9. März ). In einer Sitzung des Wirtschaftsförderungs-Ausschusses waren die Listen der beiden Much betreffenden Ausbaulose vorgestellt worden. Die dort präsentierte und von uns veröffentlichte Liste enthielt jedoch nur diejenigen Ortsteile, deren bestehende Verteiler - in korrekter Bezeichnung Kabelverzweiger - nun an das Glasfasernetz angebunden werden sollen. Mehr als vierzig zumeist kleinere Orte, Weiler und Wohnplätze wurden jedoch nicht erwähnt. Dies kann mehrere Gründe haben.

Fakt ist, daß das gesamte Gemeindegebiet so ausgebaut werden soll, daß eine flächendeckende Versorgung der Orte mit einer Übertragungsrate von mindestens 30 Megabit pro Sekunde im Download erreicht wird, in 98 Prozent der Fälle sogar von 50 Megabit. Ausgebaut wird aber nur dort, wo der Wert von 30 Megabit zuvor von keinem Anbieter über Kabel erreicht wurde (bestehende LTE- und Funklösungen wurden nicht berücksichtigt, sie gelten als nicht förderschädlich). Wenn ein Ort bereits in kabelgebundener Form mit mindestens 30 Megabit / Sekunde als versorgt gemeldet wurde, ist der Ausbau dort nicht förderfähig, also erfolgen im aktuellen Förderprogramm des Bundes dort keine weiteren Maßnahmen.

Dies betrifft neben Teilen von Marienfeld und Kreuzkapelle auch mehrere der unerwähnten Orte, darunter etwa Sommerhausen, Roßhohn und Wohlfarth. Die genannten Ortsteile seien, so die für die Koordination des Ausbaus zuständige Kreisverwaltung auf unsere Anfrage, bereits heute durch die Firma 'eifelnet' mit der erforderlichen Bandbreite versorgt. Inwieweit dieser Versorgungsgrad in der Praxis tatsächlich erreicht wird, darüber werden von Anliegern teils Zweifel geäußert.

Andere in den Ausbaulisten ungenannte Ortsteile werden über Nachbarorte versorgt werden. Dies betreffe, so die Kreisverwaltung, unter anderem Esinghausen, Heckhaus (beide über Henningen), Neverdorf (über Eckhausen) und Niederheimbach (über Hetzenholz oder Markelsbach). In solchen Fällen werde aufgrund der (Kupfer-)Leitungslänge zum Verteiler im Nachbarort teils nicht die volle Bandbreite von 50 Megabit / Sekunde erreicht werden, wohl aber die angestrebten 30 Megabit. Der Status der Ortschaft Huven an der Grenze zu Seelscheid sei derzeit unklar und wird noch überprüft. In Kürze soll eine Veröffentlichung erfolgen, die eine detailliertere Übersicht bietet. (cs)

 

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18. März 2018