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Mit dem Schnellbus zur RB 25 statt mit dem Auto nach Köln

Die Regionalbahn 25 soll ohne Parkplatzprobleme erreichbar gemacht werden

Im Nachgang des in den vergangenen Jahren erstellten Klimaschutz-Konzeptes hat die Gemeindeverwaltung ein Projekt ins Auge gefaßt, das dem Hauptziel des Konzepts, nämlich der Verringerung des Kohlendioxid-Ausstoßes dienen soll. Dieser resultiere im ländlichen Raum überwiegend aus dem PKW-Verkehr. Folglich wurde eine Idee entwickelt, den Individualverkehr zu reduzieren. Viele Pendler, so die Überlegungen, nutzen ihren PKW, weil der öffentliche Personennahverkehr Schwächen aufweist und daher unattraktiv ist. So scheitere die Benutzung der Regionalbahn nach Köln schon daran, daß im Umfeld des Bahnhofs von Overath keine ausreichenden Parkmöglichkeiten zur Verfügung stünden.

Abhilfe könnte ein Pendler-Parkhaus schaffen, das im Gewerbegebiet Bövingen errichtet werden würde. Von dort könnte eine Schnellbus-Linie zum Bahnhof nach Overath fahren, abgestimmt auf die Abfahrtszeiten der Regionalbahn-Linie 25, die über Rösrath, Köln-Kalk und -Deutz zum Hauptbahnhof und zum Hansaring fährt. Das Monatsticket für das Parkhaus und den Schnellbus solle nur 20 bis 35 Euro kosten, so Beigeordneter Karsten Schäfer, der das Konzept diese Woche in der Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Klimaschutz vorstellte. Auf diese Weise könnten nicht nur viele Autofahrten nach Overath, sondern in einem bis nach Köln eingespart werden, darüber hinaus neben dem Hauptziel Klimaschutz auch die zu Stoßzeiten stark frequentierte Autobahn 4 entlastet werden.

Das Parkhaus könne über Photovoltaik mit einer E-Tankstelle, eventuell mit einem Car-Sharing-System und einer E-Bike-Garage kombiniert werden. Ein solches verläßliches Verkehrsangebot würde zudem den Betrieb manches Zweitwagens unnötig machen. Der Neubau könne zudem das im Gewerbegebiet schon existierende Parkproblem reduzieren. Die Gesamtkosten für das Projekt, die eine Parkpalette für zunächst 100 Fahrzeuge auf zwei Ebenen beinhalten, welche bei größerer Nachfrage durch Aufstockung aber ausbaufähig ist, wurde mit 3 bis 4 Millionen beziffert. Im Berufsverkehr könnte ein großer Bus, ansonsten ein Kleinbus, eventuell mit Elektroantrieb, genutzt werden. Ein Partner zur Durchführung des Busverkehrs nach Overath wäre bereits gefunden, so Karsten Schäfer.

Bei einer Vorstellung sei die Projektidee bei der Bezirksregierung Köln auf großes Interesse gestoßen und mit guten Förderchancen aus verschiedenen Töpfen bewertet worden. Aus diesem Grund soll das Vorhaben für einen Projekt-Wettbewerb zum Thema "Kommunaler Klimaschutz NRW" eingereicht werden. In diesem werden auch Maßnahmen gefördert, die nicht zu den Pflichtaufgaben von Kommunen zählen, die zudem nicht zwingend wirtschaftlich sein müssen, aber zur Einsparung von Kohlendioxid-Ausstoß führen. Der Ausschuß für Umwelt und Klimaschutz stimmte den Planungen zur Teilnahme am Wettbewerb am Dienstag einstimmig zu, der Gemeinderat behandelt das Thema am 30. Mai abschließend. (cs)

 

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25. Mai 2017


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