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'Graskarpfen' mit Spreewald-Gurken zum 'Heufresser'-Sieg

Ob es am zulässigen "Doping" mit den eigens mitgebrachten Gurken aus dem Spreewald lag oder an ihrer Beharrlichkeit der Teilnahme, es wird wohl ihr (Erfolgs-)Geheimnis bleiben :  Die "Groß Köriser Graskarpfen", das Team aus der brandenburgischen Partnergemeinde Groß Köris (Landkreis Dahme-Spreewald), hat den Sieg bei den sechsten Mucher Heufresser-Wettkämpfen davongetragen.

Seit den zweiten Spielen im Jahre 2007 hat das Team aus der Partnergemeinde regelmäßig an den Wettkämpfen teilgenommen, logistisch unterstützt vom Partnerschaftsverein. Der Pokal geht damit in die Heimat der besagten Spreewaldgurken, die gleich eimerweise (10 Kilogramm) zum Einsatz kamen. Dabei waren die "Graskarpfen" nur knapp ins Halbfinale gerutscht - nach einem Stechen mit den bis dato gleichsam Viertplazierten "Heide-Jungs".

Zuvor hatten die acht angetretenen Mannschaften schon teils schweißtreibende, teils (unfreiwillig) erfrischende Aufgaben zu bewältigen. Zuerst ging es im Zweikampf mit den jeweils selbstgebauten Heuwagen vom Kirmesplatz zum Parkplatz am Adamsweg. Dort wartete wieder das große Wasserbassin mit - teils neuen - Herausforderungen, die die Geschicklichkeit der Teilnehmer erforderten. Dazu gehörte, Heuballen zwischen die Körper gepreßt über einen Balken zu balancieren oder mit einer Schubkarre über selbigen zu befördern. Fehltritte sorgten für Badeeinlagen. Beim abschließenden Spiel "Im Boot über den Wahnbach" blieb kein Teilnehmer trocken, zu schlüprig waren die Kunststoff-Schwimmkörper, die mit einer Trage und einem Heuballen auf dem Rücken bestiegen werden mußten, um sich an einem Seil zum anderen Ufer zu hangeln.

Die Umbaupausen, in den zahlreiche Helfer des Kreisel-Teams "SK-einz" tätig waren, wurden organisatorisch gut von einer Sonderwertung ausgefüllt. Aus jeder Mannschaft wurde der stärkste Teilnehmer abgestellt, um eine gut gefüllte Kutsche - im Final-Durchgang mit sechs Personen besetzt - den ansteigenden Adamsweg über 50 Meter hinaufzuziehen. Hier setzte sich der 17-jährige Leon Freiberg von den "Heuböcken" als Schnellster durch.

Nach einem Wettlauf mit den Heuwagen zurück zum Kirmesplatz und dem bereits erwähnten Stechen blieben die die "KSK-Heuteufel", die "Mücher Jecke", die "Raiba Heu-Fighter" und die "Heide-Jungs" sozusagen auf der Strecke. Im Halbfinale, bei dem die Münder der übergroßen Heufresser-Figuren gefüttert werden mußten, schieden auch "Brunos' Eleven" und die "Heuböcke" aus. Ebenso spannend, weil knapp, wie die Halbfinale, verlief auch die Endrunde, bei der herbeigebrachte Heuballen aufgetürmt werden mußten, um den beiden örtlichen Pfarrern das "Heu aus der Hand zu fressen" und so die alte Legende zu erfüllen. Hier waren die "Groß Köriser Graskarpfen" nicht nur einen Tick schneller, auch der Turm der "Gerlekusener Heuschwänze" brach vorzeitig ein.

Bei der Siegerehrung wurde nicht nur der Erfolg der Groß Köriser ausgiebig gefeiert, dieser aber mit einer Polka. Das Siegerteam stand für die Plazierten - und umgekehrt - Spalier. Vor zwei Jahren hatten sich übrigens zwei Teilnehmer der "Graskarpfen" bei der 600 Kilometer langen Fahrt nach Much näher kennengelernt. Das Ergebnis, so war von den Brandenburgern zu hören, ist nun mehrere Monate alt und heißt Charlotte. So haben die Heufresser-Wettkämpfe eine verbindende Wirkung bis ins Berliner Umland entwickelt. (cs)

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28. Juni 2015


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