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Feuerwehr und 'Johanniter' stellten neue Fahrzeuge in Dienst

Andreas Maria Weber ('Johanniter'-Ortsverbandsleiter), Diakon Guido Hagedorn, Hartmut Erwin ('Bündnis 2014 Much'), Beigeordneter Karsten Schäfer, Peter Steimel (CDU), Michael Klement (SPD), Bürgermeister Norbert Büscher und Wehrleiter Markus Büscher (von links nach rechts) mit den beiden Fahrzeugen

In Betrieb genommen wurde das neue Universalfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr schon nach seiner Auslieferung im Dezember (wir berichteten). Nun wurde das Hilfeleistungs-Löschgruppen-Fahrzeug (kurz HLF) offiziell in Dienst gestellt und eingesegnet. In einer kleinen Feierstunde im Gerätehaus dankte Wehrleiter Markus Büscher dem Gemeinderat und der Verwaltung für die Unterstützung. Außerdem ließ er die sorgfältige Suche nach einem bezüglich des Fahrgestells und der Ausstattung geeigneten Fahrzeug sowie den Beschaffungs-Prozeß Revue passieren. Er lobte, daß die Wehrleute dabei auch die Gelegenheit hatten, vergleichbare Fahrzeuge der Feuerwehr Lohmar in Augenschein zu nehmen und zu testen.

Mit Allradantrieb, Seilwinde, Lichtmast sowie hydraulischer Schere und Spreitzer besitzt das neue HLF nicht nur die besonderen Merkmale des dafür ausgemusterten, 22 Jahre alten Rüstwagens. Unter anderem mit einem extragroßen 2.500 Liter Löschwasser- und einem 200 Liter Schaummittel-Tank, einem tragbaren Stromgenerator, Schnellösch-Einrichtung sowie sechs Sitzplätzen für Einsatzkräfte bietet er deutlich mehr Möglichkeiten als sein Vorgänger. Knapp 16 Tonnen Gewicht bringt das 340 PS starke, auf einem 18-Tonner-MAN-Fahrgestell aufgebaute Fahrzeug auf die Waage. Die Beschaffungs-Kosten lagen bei rund 350.000 Euro. Bürgermeister Norbert Büscher überbrachte seine besten Wünsche, Diakon Guido Hagedorn sorgte für den kirchlichen Segen.

Doch auch der Vorgänger, der 1993 gebaute ehemalige Rüstwagen der Feuerwehr, stand wieder auf dem Hof des Gerätehauses - allerdings erst auf den zweiten Blick wiederzuerkennen. Das nun komplett weißlackierte Fahrzeug ist für einen symbolischen Euro an den Ortsverband Much / Neunkirchen-Seelscheid der 'Johanniter Unfall-Hilfe' übergegangen. Er wird zukünftig als Gerätewagen Sanitätsdienst für den Bevölkerungsschutz eingesetzt.

Neben umfangreichem Sanitätsmaterial ist er nun mit zwei Notstrom-Aggregaten, einem Betreuungszelt, der Ausstattung für zwei Intensivplätze sowie zwölf Feldbetten ausgerüstet. Sie dienen der Zwischenlagerung von Patienten bei Evakuierungen oder in Katastrophen-Fällen. Durch den Allradantrieb lassen sich auch schlecht zugängliche Einsatzorte erreichen. Letzteres gilt auch für einen Unimog, den die 'Johanniter' vor einem Jahr von den Gebirgsjägern der Bundeswehr aus Füssen übernommen hatten. Ortsverbands-Leiter Andreas Maria Weber dankte der Gemeinde, der Politik und der Feuerwehr für die Überlassung des Fahrzeugs. Es sei eine Riesenbereicherung für die 'Johanniter' und bleibe Much durch seine Stationierung vor Ort erhalten. (cs)

 

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Ältere Meldungen zum Thema :

Neues Vielzweck-Fahrzeug für die Feuerwehr eingetroffen

22.12.2014  -  Anfang des Monats ist das neue Hilfeleistungs-Löschgruppen-Fahrzeug (kurz HLF) an die Feuerwehr Much ausgeliefert worden. Der 18-Tonner auf einem geländegängigen MAN-Fahrgestell mit zuschaltbarem Allradantrieb wurde vom ostwürttembergischen Ausrüster 'Ziegler' für den feuerwehr-technischen Bedarf aufgebaut. Motorisiert mit einer 340 PS-Maschine, bietet das Spezialfahrzeug sechs Feuerwehrleuten Platz, von denen sich alle fünf außer dem Fahrer schon während der Anfahrt mit in den Sitzlehnen integrierten Pressluft-Atemgeräten ausstatten können.

Es besitzt zudem einen 2.500 Liter-Löschwassertank und ist von seiner Beladung her sowohl für den Löscheinsatz als auch für die technische Hilfeleistung, etwa bei Verkehrsunfällen, ausgerüstet. Das Equipment umfaßt unter anderem eine Löscheinrichtung für den Schnellangriff, zwei am Heck angedockte Schlauchhaspeln, einen Stromgenerator, hydrauliches Werkzeug mit Schere und Spreizer sowie Zubehör für verschiedene Einsatzzwecke. Weiterhin ist das vollausgestattet knapp zehn Meter lange Fahrzeug mit einem Lichtmast in LED-Technik sowie einer Seilwinde an der Fahrzeugfront ausgestattet.

Teile der Ausrüstung werden aus Kostengründen vom bisherigen Rüstwagen der Feuerwehr übernommen, welcher nach Abschluß der Aufrüstung des neuen Fahrzeugs an den 'Johanniter'-Regionalverband übergeben wird (wir berichteten). Für das Hilfeleistungs-Löschgruppen-Fahrzeug waren im Doppelhaushalt 2013 /14 der Gemeinde Beschaffungskosten von 350.000 Euro eingeplant, die in der Praxis eingehalten worden seien. Seine Indienststellung ist für die nächsten Wochen vorgesehen. (cs)

 

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'Johanniter' übernehmen aktuellen Feuerwehr-Rüstwagen

30.11.2014  -  In diesen Tagen erhält die Freiwillige Feuerwehr ein neues "Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeug" (kurz HLF). Derartige Fahrzeuge sind für universelle Einsätze, das heißt für die technische Hilfeleistung - etwa bei Verkehrsunfällen - sowie auch die Brandbekämpfung ausgestattet. Das neue Fahrzeug auf MAN-Fahrgestell ist mit hydraulischem Gerät, Lichtmast und einer Seilwinde ausgerüstet. Es ist damit in der Lage, den inzwischen 21 Jahre alten Rüstwagen zu ersetzen, der drei Monate nach der Auslieferung des neuen Fahrzeugs ausgemustert werden soll. Dieses buchhalterisch abgeschriebene Fahrzeug besitzt nach einer Schätzung des Herstellers noch einen Wert von 15.000 Euro.

Anfang November stellte nun der Regionalverband Bonn / Rhein-Sieg / Euskirchen der 'Johanniter-Unfall-Hilfe' den Antrag, das ausgemusterte Fahrzeug zu übernehmen. Aufgrund seiner Ausstattung sei das geländegängige Fahrzeug geeignet, in einen sogenannten "Gerätewagen Sanität" umgewandelt zu werden. Er könnte insbesondere bei Großschadenslagen wertvolle Hilfe leisten, etwa zur Heranführung größerer Mengen von Sanitätsmaterial - auch in unwegsamem Gelände - sowie mittels Notstromaggregat und Lichtmast zur Ausleuchtung von Einsatzstellen. Demnach solle das Fahrzeug der sogenannten Schnellen Einsatzgruppe (SEG) des 'Johanniter'-Ortsverbands Much / Neunkirchen-Seelscheid angegliedert werden und bleibt der Region somit - in den Farben der Hilfsorganisation - als zusätzliches Einsatzfahrzeug für Notfälle erhalten.

Die Mitglieder des Haupt- und Finanz-Ausschusses stimmten dem Ansinnen einstimmig zu und folgten dem Vorschlag der Verwaltung, den auszumusternden Feuerwehr-Rüstwagen im kommenden Jahr für einen symbolischen Kaufpreis von 1 Euro an die 'Johanniter' abzutreten. (cs)

 

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17. Mai 2015


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