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Bebauungsplan für Baugebiet "Stockemssiefen" wird aufgestellt

Blick von der Mucher Straße (Kreisstraße 31) auf das Plangebiet am Stockemssiefen

Eine planungsrechtliche Fortsetzung fand das projektierte Baugebiet "Stockemssiefen" im Südosten Marienfelds in den jüngsten Sitzungen des Planungs-Ausschusses und Gemeinderates. Die Gremien stimmten der Aufstellung eines Bebauungsplans für das Areal zu. In einem sogenannten vorgezogenen Beteiliungsverfahren waren zudem Stellungnahmen von übergeordneten Behörden eingeholt worden, deren Belange von der Planung betroffen sein könnten.

Im Mittelpunkt der Diskussion standen überwiegend verkehrliche Aspekte. Die Anwohner wie auch die Politik hatten eine Planungsvariante favorisiert, die eine zusätzliche direkte Anbindung des Wohngebietes an die Kreisstraße 31 vorsah. Sie sollte die zusätzliche Verkehrsbelastung auf der Marienstraße, die von der K 31 zur Oberdörferstraße verläuft und der Erschließung des Wohngebietes dient, verringern. Diese Variante hat jedoch keine Chance auf eine Genehmigung. Zur Realisierung der direkten Anbindung an die Kreisstraße wäre dort die Anlegung einer Linksabbiegerspur notwendig gewesen. Hierfür hätten jedoch voraussichtlich acht der alten Alleebäume gefällt werden müssen.

Von der Marienstraße aus sollen zwei Erschließungsstraßen in die beiden Teile des geplanten Baugebietes führen

Die Bezirksregierung als Höhere Landschaftsbehörde hatte jedoch gefordert, daß die im landesweiten Alleenkataster verzeichnete, lückenfreie Allee entlang der K 31 erhalten werden müsse. Gleiche Einwände hatte bereits die bei der Kreisverwaltung angesiedelte Untere Landschaftsbehörde. Eine Zerstörung der geschützten Allee sei grundsätzlich verboten. Eine Befreiung davon könne nur herbeigeführt werden, wenn keine Alternativen vorhanden wären. Eine solche Alternative gibt es aber, sie war bereits als andere Variante im Planungsverfahren berücksichtigt und vorgestellt worden.

Diese sieht eine alleinige Anbindung des beabsichtigten Wohngebiets aus dem Ort heraus, genauer von der Marienstraße und der Oberdörferstraße aus, vor. Eine durchgeführte Verkehrszählung ergab für die Marienstraße eine bislang sehr geringe Belastung von 150 bis 250 Fahrzeugen täglich. In der Oberdörferstraße, an der der örtliche Kindergarten liegt, wurden 350 bis 500 Fahrzeuge täglich gezählt. Das durch die zusätzlichen rund 50 Baugrundstücke zu erwartetende Verkehrsaufkommen sei für die Anwohner hinnehmbar. Der Einmündungsbereich der Marienstraße in die Kreisstraße muß aber ertüchtigt werden, ohne daß hier ein Linksabbieger notwendig wäre.

Der Ausschuß und Gemeinderat beschlossen zudem, im Plangebiet nahe des Kindergartens zusätzliche öffentliche Parkflächen einzuplanen. Weitere Details betrafen Planungen beziehungsweise Auflagen bezüglich des Gewässer-Randstreifens am Stockemssiefen und der Entwässerung des Plangebiets. Alle Entscheidungen bezüglich des geplanten Wohngebietes fielen einstimmig. In den Sitzungen war auch zu erfahren, daß der Bedarf für das Baugebiet vorhanden sei. Es liege bereits viel Interesse an den Baugrundstücken vor. Als realistisch wurde ein Verkaufspreis von 95 bis 100 Euro für den Quadratmeter genannt. (cs)

Älterer Bericht mit Übersichtsplan zum Thema vom 17.03.2013 :
Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterPlanentwurf für das Wohngebiet Marienfeld-Stockemssiefen

05. Dezember 2014

Blick vom Kindergarten an der Oberdörferstraße auf das Plangebiet, im Hintergrund die baumgesäumte Kreisstraße 31

 

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