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Raiffeisenbank plant Erweiterung ihres Hauptsitzes in Much

Frontansicht des Bankgebäudes im heutigen Zustand

Die  Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterRaiffeisenbank Much-Ruppichteroth  plant die räumliche Vergrößerung ihres Hauptsitzes an der Dr.-Wirtz-Straße. Ziel ist es, die Verwaltung des Geldinstituts an einem Ort zusammenzuführen und zehn zusätzliche Arbeitsplätze in Much einzurichten, dafür sollen Mitarbeiter vom Standort Ruppichteroth umziehen. Dazu müssen jedoch 120 bis 150 Quadratmeter zusätzlicher Bürofläche geschaffen werden. Die Genossenschaftsbank ist im Besitz des Raiffeisenplatzes zwischen dem Gebäude und der Hauptstraße wie auch eines Großteils des Parkplatzes im rückwärtigen Bereich. Die "logische Erweiterungsfläche" nach hinten sei jedoch wegen der im Untergeschoß angesiedelten Apotheke problematisch.

Ansicht über die Dr.-Wirtz-Straße von Nordwesten auf den rückwärtigen Eingang

Aus diesem Grund hat man sich für eine bauliche Erweiterung im vorderen Bereich entschlossen. Hierzu wird jedoch das planungsrechtliche Einvernehmen der Gemeinde benötigt. Seit 1977 sei eine Grunddienstbarkeit bezüglich des Parkplatzes hinten und des für kleinere Veranstaltungen genutzten Dorfplatzes vor dem Gebäude eingetragen. Die Bank will sich daher auf eine Erweiterung von nur 55 Quadratmetern im Erdgeschoß beschränken. Der größte Teil der Fläche soll durch eine Aufstockung des bislang flachen Vorbaus gewonnen werden. Zusammen mit einer Unterkellerung könnten so rund 240 Quadratmeter zusätzlicher Nutzfläche geschaffen werden.

Entwurf der geplanten zweigeschossigen Südfassade am Raiffeisenplatz - (Planung und Visualisierung : Oliver Baumheier / GenoMax Kompetenzteam)

Doch nicht nur die zur Hauptstraße gewandte Optik des Gebäudes wird sich den Plänen nach verändern. Man will auch die als ungünstig bezeichnete doppelte Eingangsituation von zwei Gebäudeseiten abschaffen. Stattdessen soll ein zentraler Eingang auf der Westseite zur Dr.-Wirtz-Seite hin entstehen. Ein vorgebauter Weg wird vom frontseitigen Raiffeisenplatz ebenerdig und damit behindertengerecht zum Eingang führen, vom Parkplatz aus ist eine in drei Abschnitten sanft ansteigende Treppe dorthin geplant. Die nur vorgesetzten Betonblenden, die das Gebäude umziehen, sollen abgenommen, stattdessen ortstypische Materialien wie Schiefer eingesetzt werden. Gleichzeitig soll das Gebäude energetisch saniert werden.

Die umgestaltete Westfassade mit dem neuen zentralen Eingangsbereich - (Planung und Visualisierung : Oliver Baumheier / GenoMax Kompetenzteam)

Um die Bank auch für Menschen mit Behinderungen leichter als bislang zugänglich zu machen, soll ein entsprechender Parkplatz auf dem Raiffeisenplatz ausgewiesen werden. Von dort aus ist der zukünftige Gebäudeeingang schnell und ebenerdig erreichbar. Die Anordnung eines solchen Parkplatzes an dieser Stelle könnte aber auch Probleme hervorrufen, weil der Platz von anderen Verkehrsteilnehmern mißbraucht werden könnte, die nur kurz den Geldautomaten aufsuchen wollen.

Schon jetzt parken viele Kunden, die sich den kurzen Fußweg von den beiden rückseitigen Parkplätzen der Geldinstitute aus Bequemlichkeit sparen wollen, wild und rücksichtslos auf den beiden für Fußgänger vorbehaltenen frontseitigen Plätzen. Insbesondere in den Abendstunden gleichen die Flächen und Gehwege manchmal Parkplätzen. Von Seiten der Verwaltung hieß es, daß die Poller, die den Bereich früher abschirmten, nicht mehr erneuert werden, weil sie zu oft entfernt und entwendet wurden. Stattdessen sollen künftig verstärkte Kontrollen stattfinden.

Von den Umbauplänen betroffen ist auch der Mucher Wochenmarkt, der regelmäßig im Eingangsbereich der Dr.-Wirtz-Straße und auf den beiden kleinen Plätzen vor den benachbarten Geldinstituten stattfindet. Durch den Erweiterungsbau fehlt zukünftig der angestammte Platz für einen größeren Marktstand im östlichen Bereich des Raiffeisenplatzes. Aus diesem Grund wurde auch bereits über eine Verlegung des Wochenmarkts nachgedacht. Dieser könnte, so zwei Vorschläge, komplett auf die Straßenfläche entlang des Bankgebäudes oder auf den rückwärtigen Parkplatz verlegt werden. Aus Reihen der Politik wurde die derzeitige Situation mit der Optik der gesperrten Straße als ohnehin schlecht bezeichnet.

Der Wochenmarkt eingangs der Dr.-Wirtz-Straße - (Archivfoto)

Nach der Vorstellung der Umbaupläne in der Sitzung des gemeindlichen Planungs- und Verkehrs-Ausschusses signalisierten die Fraktionen ihre Zustimmung zur Erweiterung des Gebäudes, die Planung wurde als sehr gelungen bezeichnet, über Details müsse aber noch gesprochen werden. Auch Jürgen Buchholz, der Beauftragte für Menschen mit Behinderungen, begrüßte die Planung, er habe keine Bedenken bezüglich der Barrierefreiheit. Anders bewertete er erneut die Situation der zum Erreichen der Bank zu querenden Dr.-Wirtz-Straße, deren Kopfsteinpflaster aus dieser Sicht "ein Disaster" sei. Zur weiteren Beratung in den Fraktionen vertagte man sich, eine Entscheidung über das Einvernehmen der Gemeinde soll zu einem späteren Zeitpunkt fallen. (cs)

12. Dezember 2013

Blick vom Kirchplatz über die Hauptstraße auf die gegenüberliegende Dr.-Wirtz-Straße und den Raiffeisenplatz

 

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