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Delegation reiste zur Stärkung der Frauenrechte nach Tunesien

Die Delegation im Rathaus von Sousse, der drittgrößten Stadt Tunesiens

Eine Delegation der 'Europäischen Akademie für Frauen' (EAF), des 'Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend' (BMFSFJ) sowie von Trägerinnen des "Helene-Weber-Preises", darunter die Mucher Vizelandrätin Notburga Kunert, unternahm Mitte Oktober eine Reise nach Tunesien. Bürger des nordafrikanischen Staates legten im Dezember 2010 mit Demonstrationen gegen die Staatsführung den Grundstein für den "Arabischen Frühling", der sich in der Folge in anderen Staaten fortsetzte.

Treffen mit potentiellen Kandidatinnen

Ziel der vom Auswärtigen Amt und dem tunesischen 'Centre de Recherche sur la Femme' (CREDIF) unterstützten Reise war die Stärkung der Demokratisierung vor Ort, wobei das Augenmerk auf der Beteiligung von Frauen am politischen Prozeß lag. Das deutsch-tunesische Projekt "Demokratie braucht Frauen" strebt die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern in allen Bereichen an. Damit soll insbesondere auf kommunaler Ebene angeregt werden, daß Frauen für ihre Rechte und Interessen eintreten.

Wanderausstellung

Zeitgleich zur Reise wurde in verschiedenen tunesischen Städten auch die eigens ins arabische übersetzte Wanderausstellung "Mütter des Grundgesetzes" gezeigt (im Foto rechts eine der Erläuterungstafeln). Die Ausstellung verdeutlicht, wie partei-übergreifende Zusammenarbeit zu mehr verfassungsrechtlicher Gleichstellung beitragen kann.

In Deutschland wurde dies im Jahr 1948 durch vier Frauen verschiedener Parteizugehörigkeit realisiert - genannt Mütter des Grundgesetzes :  Friederike Nagig und Elisabeth Selbert (beide SPD), Helene Weber (CDU) sowie Helene Wessel (Zentrumspartei).
 

An den Ruinen der antiken, um 700 zerstörten Stadt Karthago nahe Tunis

Reise einer Delegation aus 'EAF', Helene-Weber-Preisträgerinnen und des 'Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend' nach Tunesien vom 07. bis 13.10.2013

 
1. Tag :  Besichtigung eines traditionellen tunesischen Hauses in der Altstadt (Medina) von Sousse und Treffen mit der Nicht-Regierungsorganisation 'Pacte de la Cité'

2. Tag :  Treffen in der Stadtverwaltung von Sousse mit dem Bürgermeister und Stadträt/innen - Einblicke in das aktuelle (kommunal)politische System Tunesiens. Im Fokus stehen Wahlen und die Beteiluigung der Frauen hier. Anschließend Besichtigung und Führung durch das archäologische Museum in Sousse, um die multikulturelle Geschichte Tunesiens zu verstehen. Nächster Programmpunkt :  Treffen mit potenziellen Kandidatinnen für die Kommunalwahl - hier :  Wie organisiere ich eine Wahl, wie kommen Frauen auf die Listen usw.

3. Tag :  Weiterfahrt nach Tunis und hier Führung durch die Ruinen Karthagos, abends Treffen auf eine tunesische Delegation der Projektpartnerinnen :  NGO 'Egalité & Parité', tunesischer Juristinnenbund, einer Kommunalpolitikern und Gewerkschafterin sowie Damen von 'Soroptimist International'

4. Tag :  Eröffnung der Ausstellung "Mütter des Grundgesetzes" in der ländlichen Kommune Zaghouan - eine ärmere Landgemeinde, jedoch eine engagierte Zivilgesellschaft. Anwesend auch eine Mitarbeiterin des Frauenministeriums in Tunesien.

5. Tag :  Zu Gast bei 'Egalité & Paritè' - vorgestellt wird ein Projekt zur Gewinnung von Frauen als Kandidatinnen für die kommenden Wahlen.

6. Tag :  ganztägiger deutsch-tunesischer Workshop : "Frau macht Kommune" mit Vertreterinnen der tunesischen Zivilgesellschaft und Projektpartnerinnen

7. Tag :  Abreise

Notburga Kunert mit anderen Teilnehmerinnen des deutsch-tunesischen Workshops

30. November 2013

deutsch-tunesischer Workshop

 

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