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Bemühungen um eigene Rettungswache in Much gehen weiter

Möglicher Standort einer Rettungswache - das ehemalige 'Ford'-Autohaus an der Dr.-Wirtz-Straße (Rückansicht)

In die Diskussion um die Einrichtung einer eigenen Rettungswache in Much ist wieder Bewegung gekommen. Zur besseren Versorgung des Gemeindegebietes hatte der Rhein-Sieg-Kreis die Absicht, den Standort des gemeinsam vom 'DRK' und den 'Johannitern' besetzten Rettungswagens in Ruppichteroth näher zur Gemeindegrenze zu verlegen, Retscheroth und Hambuchen waren hierfür im Gespräch. Dies führte in beiden Gemeinden zu Kritik, in Ruppichteroth, weil es für den Hauptort zu einer Verlängerung der Reaktionszeiten käme, in Much, weil von diesem Standort aus kein großer zeitlicher Gewinn erzielt werden könne als von der mit mindestens zwei Fahrzeugen belegten Wache in Pohlhausen (Neunkirchen-Seelscheid).

Der kreiseigene, in Ruppichteroth stationierte Rettungswagen, hier bei einem Einsatz in Much

Beide Gemeinden forderten zwei getrennte Rettungswachen, die bestehende am Standort in Ruppichteroth und eine zusätzliche im Mucher Gebiet. Allerdings attestierte ein - inhaltlich angezweifeltes - Gutachten der letztendlichen Kostenträger, nämlich der Krankenkassen, der Gemeinde Much eine ausreichende Versorgung in Form einer Einhaltung der geforderten Rettungsfristen. Auf dieses Papier bezog sich auch die Kreisverwaltung, die die Übernahme der Kosten für eine zusätzliche Rettungswache ablehnte. Im Sommer aber wurde der Gemeindeverwaltung ein eigener Standort in Aussicht gestellt. Knackpunkt ist, daß die Gemeinde die Kosten für die Miete der benötigten Räumlichkeiten selbst aufbringen soll - geschätzt 15.000 bis 20.000 Euro jährlich.

Verwaltung und auch die Politik sehen weiterhin den Kreis in der Pflicht. Außer den Mietkosten befürchtet man weitere "freiwillige Ausgaben", die auf die Gemeinde zukommen könnten. Der Haupt- und Finanz-Ausschuß beschloß daher am Mittwoch (28.09.) einstimmig, weiter mit dem Kreis und den Krankenkassen zu verhandeln, um eine zusätzliche Rettungswache in Much zu ermöglichen. Diese würde einen Neubau in Retscheroth oder Hambuchen ersparen, weil das Fahrzeug in Ruppichteroth an seinem erst vor wenigen Jahren ausgebauten Standort verbleiben könnte. In Much - bevorzugt wird der Hauptort, weil er zentral im Gemeindegebiet liegt - wurde bereits ein mögliches Gebäude ausgemacht, auch Gespräche mit dem Eigentümer hätten bereits stattgefunden. Es handelt sich um das ehemalige Ford-Autohaus an der Dr.-Wirtz-Straße, das derzeit auch die 'Deutsche Post' beheimatet.

Im Falle der Dependance einer auswärtigen Rettungswache könnten Kosten für ein zusätzliches Fahrzeug und Personal eingespart werden, indem nur ein Rettungswagen verlegt werden müßte. Ob dies jedoch mit den erforderlichen Rettungszeiten an einem anderen Standort in Einklang zu bringen ist, blieb zunächst offen. Die einzig hierfür in Frage kommende Wache in Pohlhausen versorgt außer Much auch Neunkirchen-Seelscheid, Lohmar und Teile von Siegburg. Anfahrtzeiten nach Lohmar oder Siegburg würden sich von Much aus erheblich verlängern. (cs)

Die von den 'Johannitern' betriebene Rettungswache an der B 56 in Pohlhausen

 

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30. September 2011


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