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Die ausgiebigen Schneefälle brachten nicht nur 'Winterzauber'

Aufgehäufte Schneemassen bestimmten das Bild der meisten Wohnstraßen

 

Schneehöhe 31 Zentimeter
Die Schneehöhe auf der Wasserscheide zwischen Markelsbach und Sommerhausen
Der Gehweg der Schulstraße "endet" an einer Schneebarriere

Wie schon im vergangenen Jahr sorgten die starken Schneefälle der vergangenen Wochen nicht nur für ansehnliche Aussichten. Wer sich, egal ob als Fußgänger oder bereift, auf die Verkehrswege begibt, spürt die Nachteile der winterlichen Witterung deutlich. Dabei ist es nicht nur die Schnee- oder Eisglätte, die für Behinderungen sorgt. Auch die in den Orten aufgehäuften Schneemengen machen ein Fortkommen oftmals schwierig.

Fußgänger sind mit Schneebergen konfrontiert, die manchen Gehweg an der nächsten Einmündung gegen eine weiße Wand führt. In den Wohngebieten sorgen die Schneewälle an den Straßenrändern dafür, daß nur eine Fahrspur verbleibt. Jeder Begegnungsverkehr sorgt für Rangiermanöver, die Suche eines Parkplatzes ist zumeist vergeblich. Wo keine seit Tagen unbewegten Fahrzeuge unter ihrer Schneehaube stehen, verhindert die aufgehäufte weiße Pracht das Abstellen von Fahrzeugen.

Der Räumdienst auf den Straßen ist fast pausenlos unterwegs
Muskelkraft war hingegen nötig, um das Dach der Sporthalle vom Schnee zu befreien

Ungemach droht auch von oben - vorsorglich, wo deutlich davor gewarnt wird

In vielen Vorgärten wurde das Kunstwerk verbracht, den Schnee senkrecht zu stapeln. Eine andere Möglichkeit gibt es oft auch nicht, die Zuwege der Häuser freizuhalten. Anwohner berichten, daß sie nicht mehr wissen, wo sie die Schneemengen noch hinschaffen sollen. Etwas komfortabler präsentiert sich die Situation an der Hauptstraße, hier wurde der Schnee abtransportiert, um den Verkehrsfluß nicht zu behindern und das Parken zu ermöglichen. Auch Hallendächer wurden geräumt, um die statische Belastbarkeit der Gebäude nicht auszureizen.

Auf etwas mehr als 30 Zentimeter hatte sich der Schnee im Hauptort zuletzt summiert, in den Höhenlagen war es teils noch einiges mehr. Nicht auszudenken, wenn die weiße Pracht zwischendurch nicht einmal weggetaut wäre. Wer aber hofft, gleiches würde nun nochmals für Entspannung sorgen, könnte einem Irrglauben unterliegen. Die derzeitigen Temperaturen über dem Gefrierpunkt sollen noch vor Weihnachten neuer von Norden eindringender Kaltluft weichen. Und die nächsten Schneefälle werden auch bereits vorhergesagt, weiße Weihnachten dürften also gesichert sein - nach dem zwischenzeitlichen Eisregen. (cs)

Egal ob außerorts (oben) oder innerorts (unten) sorgt der Schnee für Behinderungen

 

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22. Dezember 2010


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