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Neue Landkarte stellt E-Bike-Routen rund um Much vor

Gruppenbild der fünf genannten Personen mit der Radwanderkarte
Beigeordneter Norbert Büscher, Britta Rath vom Touristikbüro, Peter Steeger, Grafikerin Cordula Abends und Alfons Chavet präsentierten die neue Karte
Detail der Antriebstechnik eines elektro-unterstützten Fahrrads
Nur ein kleiner Motor und der zugehörige Akku unterscheiden ein Pedelec vom normalen Fahrrad

Nach der Ausweisung und Ausschilderung von Radwanderrouten von der familientauglichen Strecke über solche für sportlich Ambitionierte bis zur Mountainbike-Tour legen der Verein 'Much Marketing' und die Gemeinde Much nun auf einem weiteren Sektor nach. Jetzt im Focus stehen die von einem Elektromotor unterstützten Fahrräder, je nach Ausführung 'E-Bike' oder 'Pedelec' genannt. Diese Fahrräder machen das schwierige Terrain des Bergischen Landes auch für diejenigen erschließbar, die sich nicht jeden Hügel hochmühen wollen.

Titel-Abbildung der Karte "E-Bike on Tour"
Die Titelseite der neuen Karte

Schon im vergangenen Jahr hatte 'Much Marketing' sechs solcher Räder angeschafft und im Lindner-Hotel in Bövingen stationiert. Dort können sie von jedermann für Touren innerhalb Muchs und über seine Grenzen hinaus ausgeliehen werden. Das Hotel ist somit auch Startpunkt für die vier Touren-Vorschläge, die die begeisterten Radfahrer Alfons Chavet und Peter Steeger ausgearbeitet haben.

Mit der neuen Landkarte, die ab sofort erhältlich ist, lassen sich die Strecken leicht nachvollziehen und abfahren. Neben einer detaillierten Kartendarstellung sind auch eine kurze textliche Beschreibung der Wege sowie der dabei passierten Sehenswürdigkeiten enthalten, besondere Aussichtspunkte sind verzeichnet.

Eine "Einsteiger-Route" auf einem Rundkurs über Eckhausen, Gerlinghausen, Esinghausen und Gibbinghausen und Tillinghausen dient dem Kennenlernen der für viele noch ungewohnten Fortbewegungsmittel. Sie ist 10,5 Kilometer lang und weist 170 Höhenmeter auf.

Die "idyllische Route" führt nach Süden bis nach Neunkirchen-Seelscheid und passiert die 'Hohrer Kapelle', den 'Herrenteich' im Wahnbachtal sowie die Kirche 'Sankt Johann Baptist' in Kreuzkapelle. Über Wohlfarth und Feld geht es in die Nachbargemeinde, kurzzeitig sogar nach Ruppichteroth. Hermerath, Hasenbach, Broscheid, Krawinkel, Nierhorbach, EischeidBirkenfeld, Oberwennerscheid, Seelscheid und Oberheister liegen an der Strecke. Dabei werden vier Mühlen passiert, von denen eine sogar noch in Betrieb ist, es sind Hermerather Mühle, die Horbacher Mühle, Wendmühle und Gutmühle. In Much geht es über Eigen und Hevinghausen zurück zum Startort. Bis dorthin werden 33,7 Kilometer mit 525 Höhenmetern zurückgelegt.

Durch das Naturschutzgebiet und FFH-Gebiet (Fauna-Flora-Habitat) des Naafbachtals verläuft die "romantische Route". Zuvor aber geht es über Gerlinghausen hinauf zum Heckberg, dem mit 383 Metern höchsten Punkt des 'Bergischen Rhein-Sieg-Kreises'. Der bewaldete Gipfel ist allerdings nicht zugänglich. So zweigt die Route in Heckhaus über die "Brüderstraße", einen mittelalterlichen Handelsweg, in Richtung Overath-Marialinden ab. Über Eulenthal geht es weiter auf das Lohmarer Stadtgebiet, auf dem Höhenrücken passiert man Oberstehöhe, Höffen und Hausen. Nahe der Mündung des Naafbachs in die Agger bei Kreuznaaf geht es zurück durch das Naafbachtal über Ingersauel bis Mohlscheid (Neunkirchen-Seelscheid). Wiederum weite Aussichten bietet der Rest der Strecke von Schwellenbach über Eigen und Hevinghausen nach Bövingen. 37,7 Kilometer und 580 Höhenmeter git es auf der Tour zu überwinden.

Die längste der vier Strecken umfaßt das östliche Gemeindegebiet. Auf dieser "märchenhaften Route" werden auch die Gemeindegebiete von Wiehl, Nümbrecht, Ruppichteroth und Neunkirchen-Seelscheid gestreift. Auf der Strecke über Heckhaus, vorbei am Heckberg, über Drabenderhöhe und Hündekausen, entlang des "Märchentals" fährt man hinab ins Homburger Bröltal, passiert Herfterath, Harth, Kurtenbach und Bruchhausen, bis in Bröleck der Waldbrölbach erreicht wird. Über Büchel, die Hermerather Mühle, Köbach, Feld, Wohlfarth und Kreuzkapelle geht es ins Wahnbachtal, vorbei am 'Herrenteich'. Sommerhausen mit seinem nahegelegenen Solitär-Baum, Much und die 'Hohrer Kapelle' sind die letzten Stationen vor der Rückkehr zum Ausgangspunkt. 40,8 Kilometer wurden bis hierhin zurückgelegt, addiert 545 Höhenmeter erklommen.

Die detaillierte, im DIN A2-Format gehaltene und in Taschengröße gefaltete Karte ist im Tourismusbüro am Mucher Kirchplatz erhältlich, sie wird gegen eine Schutzgebühr von 50 Cent abgegeben. Natürlich können die Routen auch mit normalen Fahrrädern bewältigt und genossen werden. (cs / Foto ef)

Das Kartenbild der Radwanderkarte
Vier Routen mit Ausgangspunkt in Much-Bövingen sind in der Karte verzeichnet

 

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07. Oktober 2010


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