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Ausschuß beriet über Verkehrssituation bei Wellerscheid

Der Kurvenabschnitt bei Wellerscheid weist Löcher in der Deckschicht der Fahrbahn auf (Archivbild von März dieses Jahres)

Insgesamt neun Unfälle ereigneten sich seit Juli 2008 auf dem kurzen Straßenabschnitt der B 56 kurz vor dem nördlichen Ortseingang von Wellerscheid (wir berichteten oftmals). Der Planungs- und Verkehrsausschuß der Gemeinde beriet am Donnerstag über mögliche Maßnahmen zur Verbesserung dieser unbefriedigenden Situation. Man befand, daß zumeist unangepaßte Geschwindigkeit für die teils schweren Unfälle verantwortlich war, sich aber auch die schlechte und löchrige Deckschicht der Fahrbahn nachteilig auswirkt.

Neben der bereits erfolgten Reduzierung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit wurde über die Aufstellung von Warnschildern vor der schlechten Fahrbahn ebenso wie vor der häufigen Unfallsituation diskutiert, auch waren große weiße Holzkreuze als eindringliche Warnung im Gespräch. Letztere würden an der Zustimmung des zuständigen 'Landesbetriebs Straßen' scheitern, Warnschilder vor der Gefährlichkeit der Straße seien bereits zu Beginn der Strecke in Much und Drabenderhöhe vorhanden. Bei einer oftmaligen Wiederholung derartiger Schilder würde diese auch nicht stärker beachtet.

Man einigte sich schließlich darauf, beim Straßenbaulastträger nochmals Druck zu machen, daß dieser die nicht mehr griffige Deckschicht kurzfristig erneuert. Außerdem soll unmittelbar vor der unfallträchtigen Kurve ein Schild montiert werden, das auf den schlechten Fahrbahnzustand hinweist. (cs)

Übersicht über schwere Unfälle in den Jahren 2009 und 2008 :

04.11.2009 - Tödlicher Unfall auf der B 56 nördlich von Wellerscheid
 

Der Abschnitt der Bundesstraße 56 unmittelbar nördlich von Wellerscheid gehört zu den gefährlichsten Straßenabschnitten im Gemeindegebiet. Auf nur einhundert Metern haben sich hier allein in den vergangenen drei Jahren mehr als ein halbes Dutzend schwere Verkehrsunfälle ereignet. Am heutigen Morgen gegen 8.30 Uhr kam ein tödlicher hinzu. Ein mit vier Personen besetzter Kleinwagen war von Drabenderhöhe in Richtung Much unterwegs. In der Linkskurve kurz vor dem Ortsschild von Wellerscheid kam der 'VW Polo' auf der regennassen Fahrbahn ins Schleudern, rutschte über den Grünstreifen und den Radweg und prallte frontal gegen einen Baum. Eine junge Fußgängerin, die gerade auf dem Weg parallel zur Fahrbahn unterwegs war, rettete sich mit einem Sprung zur Seite und verletzte sich hierbei leicht. (cs)
Öffnet einen internen Link im aktuellen Fensterausführlicher Bericht

20.07.2009 - Alleinunfall eines Kradfahrers nördlich von Wellerscheid
 

Das am Straßenrand liegende Motorrad, im Hintergrund ein Notarzt-Einsatzfahrzeug

Zum dritten Mal innerhalb von nur zehn Tagen war heute morgen Wellerscheid Schauplatz eines schweren Unfalls. Auf dem Weg von Much in Richtung Drabenderhöhe verunglückte kurz nach 7.00 Uhr ein Motorradfahrer in der langgezogenen Rechtskurve kurz hinter der Ortsdurchfahrt. Aus zunächst ungeklärten Gründen war der 40-jährige Fahrer aus dem Hochsauerlandkreis bei regennasser Fahrbahn auf die Gegenspur und dann auf den linksseitigen Grasstreifen geraten. Beim Sturz seiner schweren 'Harley Davidson' zog er sich erhebliche Verletzungen zu, darunter im Beinbereich.

Der 40-jährige wurde vor Ort lange von Sanitätern der 'Johanniter' und einem Notarzt aus dem Oberbergischen behandelt, bevor er zum Krankenhaus nach Engelskirchen gebracht werden konnte. Das außergewöhnlich gestaltete Motorrad wurde allem Anschein nach nicht stark beschädigt. Während der Rettungsarbeiten und der Unfallaufnahme durch die Polizei blieb eine Spur der Bundesstraße 56 für den Verkehr gesperrt. (cs)

13.07.2009 - Wellerscheid : Schwerste Verletzungen bei Baum-Anprall
 

Es kam einem beinahe wie ein Déjà-vu vor, wenn man die Unfallstelle am nördlichen Ortseingang von Wellerscheid betrachte, an der am Sonntagabend gegen 22.10 Uhr ein PKW verunglückte. Vor fast genau einem Jahr war hier ein Fahrzeug mit der Fahrertür gegen einen Baum geprallt. Nur zwei Meter entfernt stand nun erneut ein PKW, die Fahrerseite nach einem Anprall an den Nachbarbaum bis zur Fahrzeugmitte eingedrückt. Ebenfalls wie beim damaligen Fall von Drabenderhöhe kommend, war es diesmal ein 44-jähriger aus Hennef, der in der langgezogenen Linkskurve die Kontrolle über seinen 'VW Golf' verloren hatte. Das linke Vorderrad stieß zunächst gegen den verbliebenen Baumstumpf des damaligen Unfalls, so daß der Wagen abhob und mit seiner linken Seite und dem Dach in den letzten Baum vor dem Beginn des Ortes flog. Wie seinerzeit wurde auch der Fahrer beim gestrigen Aufprall in seinem total verformten Wagen eingeklemmt.

Die alarmierte Freiwillige Feuerwehr konnte den Mann recht schnell befreien. Um ihn schonend aus seinem PKW holen zu können, wurde die B-Säule der Beifahrerseite mit hydraulischem Werkzeug herausgeschnitten. Der lebensgefährlich Verletzte wurde von einem Notarzt aus dem Oberbergischen und den Sanitätern der 'Johanniter' aus Pohlhausen versorgt, bevor er zu einem Krankenhaus gebracht werden konnte. Nach Polizei-Angaben erlitt er multiple Verletzungen im Beckenbereich. Noch während seines Aufenthaltes im Rettungswagen wurde Alkoholgeruch wahrgenommen. Die Polizei ordnete daher eine Blutprobe an und stellte den Führerschein des 44-jährigen sicher. (cs)

06.03.2009 - Autofahrerin bei Aufprall auf Straßenbaum schwerstverletzt
 

Ein erneuter schwerer Unfall ist auf dem Mucher Gemeindegebiet zu beklagen. Kurz vor 12 Uhr befuhr eine 35-jährige Frau aus Wiehl die B 56 von Drabenderhöhe in Richtung Wellerscheid. Kurz vor dem dortigen Ortseingang kam ihr 'Renault Kangoo' in einer Linkskurve auf den rechten Seitenstreifen. Nach Einschätzung der Polizei verlor die 35-jährige daraufhin die Kontrolle über ihr Fahrzeug, das beide Fahrspuren überquerte und mit dem linken Vorderreifen eine absinkende Leitplanke touchierte. Der 'Renault' drehte sich und prallte mit der Beifahrerseite gegen einen mächtigen Baum. Die Aufprall-Energie muß so groß gewesen sein, daß der Wagen mehr als ein Drittel eingedrückt wurde.

Die Autofahrerin konnte sich trotz ihrer schwersten Verletzungen selbst aus dem auf das Dach gestürzten Fahrzeug befreien und Hilfe anfordern. Ein Notarzt aus dem Oberbergischen und Sanitäter der 'Johanniter' versorgten die Frau vor Ort. Im Anschluß mußte sie zum Krankenhaus nach Engelskirchen gebracht und notoperiert werden. Ein Beifahrer hätte in dem verformten Fahrzeug kaum eine Überlebenschance gehabt. Die genaue Unfallursache konnte vor Ort nicht geklärt werden, es hat soweit bekannt keine Zeugen gegeben. An dem 'Renault Kangoo', der zum Transport von Medikamenten zu Apotheken diente, entstand Totalschaden. Den materiellen Schaden schätzt die Polizei auf 9.000 Euro. (cs)

22.07.2008 - Autofahrer schleuderte bei Wellerscheid in einen Wald
 

Rettungskräfte rund um den verunfallten schwarzen PKW am Waldrand
Während der Erstversorgung durch Rettungskräfte bereitet die Feuerwehr die Befreiung des eingeklemmten Fahrers vor
Der PKW hatte sich beim Aufprall um einen Baum herumgebogen
Tief bohrte sich der Baum, der zum Glück genau die B-Säule traf, in die Flanke des Wagens

Eine ganze Schwadron von Schutzengeln muß ein 34-jähriger Siegburger gehabt haben, der am Montagabend auf der B 56 verunglückte. Gegen 19 Uhr befuhr der Mann mit seinem 'Audi A4 Avant' die Bundesstraße von Drabenderhöhe in Richtung Much. In der Linkskurve unmittelbar vor Wellerscheid verlor er auf regennasser Fahrbahn die Kontrolle über das Fahrzeug. Der 'Audi' kreuzte die Gegenfahrbahn und stieß in die Leitplanke, dann wurde der Wagen herumgeschleudert. Entgegen der Fahrtrichtung prallte er am rechten Fahrbahnrand mit der Fahrerseite gegen einen Baum des dortigen Wäldchens.

Die Karosserie des Wagens wurde stark verformt, der 34-jährige war in seinem Fahrzeug eingeschlossen, aber allem Anschein nach nicht schwer verletzt, wie die alarmierten Rettungskräfte aus dem Oberbergischen feststellten. Die hinzugerufene Mucher Feuerwehr konnte daher in Ruhe agieren, um den Patienten möglichst schonend aus dem Auto zu befreien. Die Schräglage des Autos unmittelbar am Waldrand erschwerte die Arbeiten. Nach Abtrennen des Daches mit hydraulischem Gerät konnte der verunglückte Fahrer nach rund einer Stunde in ein Krankenhaus gebracht werden. Er erlitt wahrscheinlich nur Prellungen. Der Sachschaden wird auf rund 8.500 Euro beziffert, die Bundesstraße 56 mußte für mehr als 90 Minuten voll gesperrt werden. (cs)

08.07.2008 - Zwei aufeinanderfolgende Autounfälle bei Wellerscheid
 

Totalschaden am Wagen des Wiehlers
Hoher Sachschaden beim Auffahrunfall

Kurz vor 8.00 Uhr fuhr am heutigen Morgen ein 23-jähriger Mann aus Wiehl auf der Bundesstraße 56 von Drabenderhöhe in Richtung Much. Kurz bevor er die Ortsdurchfahrt Wellerscheid erreichte, verlor er auf regennasser Fahrbahn in einer Rechtskurve die Kontrolle über seinen 'Opel Astra'. Nach eigenen Angaben war eine zu starke Lenkbewegung der Auslöser des Unfalls, nachdem er sich durch ein entgegenkommendes Fahrzeug irritieren ließ. Der 'Astra' drehte sich um die eigene Achse, kreuzte den Radweg, überschlug sich zweimal und brach zwei kleinere Bäume ab. Der 23-jährige, der nicht angeschnallt war, wurde im Verlauf des Unfalls aus dem Fahrzeug geschleudert. Dennoch war er ansprechbar und schien nicht schwer verletzt.

Nach der Versorgung durch Sanitäter der 'Johanniter' und einen aus dem oberbergischen hinzugeeilten Notarzt wurde er später zum Waldbröler Krankenhaus gebracht. Eine Viertelstunde nach dem Unfall - während die Sanitäter noch bei der Arbeit waren - krachte es in Höhe der Unfallstelle erneut. Ein 20-jähriger aus Bergneustadt bemerkte zu spät, daß eine 47-jährige Mucherin an der Engstelle aufgrund von Gegenverkehr anhalten mußte. Sein mit mehreren Personen besetzter 'VW Golf' prallte in das Heck des 'Opel Zafira'. Hierdurch wurde die Mucherin verletzt und mußte vorsorglich ebenfalls zum Krankenhaus gebracht werden. An den drei Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von insgesamt rund 10.000 Euro. (cs)

29. November 2009


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