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Tödlicher Unfall auf der B 56 nördlich von Wellerscheid

Der im Frontbereich stark eingedrückte schwarze Kleinwagen, rechts der Baum, gegen den er prallte, im Hintergrund ein Rettungswagen
.

Der Abschnitt der Bundesstraße 56 unmittelbar nördlich von Wellerscheid gehört zu den gefährlichsten Straßenabschnitten im Gemeindegebiet. Auf nur einhundert Metern haben sich hier allein in den vergangenen drei Jahren mehr als ein halbes Dutzend schwere Verkehrsunfälle ereignet. Am heutigen Morgen gegen 8.30 Uhr kam ein tödlicher hinzu. Ein mit vier Personen besetzter Kleinwagen war von Drabenderhöhe in Richtung Much unterwegs. In der Linkskurve kurz vor dem Ortsschild von Wellerscheid kam der 'VW Polo' auf der regennassen Fahrbahn ins Schleudern, rutschte über den Grünstreifen und den Radweg und prallte frontal gegen einen Baum. Eine junge Fußgängerin, die gerade auf dem Weg parallel zur Fahrbahn unterwegs war, rettete sich mit einem Sprung zur Seite und verletzte sich hierbei leicht.

Zwei Polizisten untersuchen den Unfallwagen
Die stark verformte Front des Kleinwagens, im Hintergrund der vom Aufprall beschädigte Baum

Der Frontbereich des PKW wurde beim Aufprall weit eingedrückt, der 49-jährige Beifahrer schwerstverletzt, der 46-jährige Fahrer und der 28-jährige Mitfahrer hinter ihm leichtverletzt. Am schlimmsten traf es den Passagier auf der Rückbank rechts, er durchbrach offenbar mit dem Kopf die Seitenscheibe. Nach dem Eintreffen des Rettungsdienstes inclusive eines Notarztes aus dem Oberbergischen Kreis wurde der 55-jährige noch auf dem Radweg, in der Folge im Rettungswagen reanimiert. Doch nach einer halben Stunde war klar, daß die Bemühungen umsonst waren, er verstarb noch an der Unfallstelle. Die konkrete Todesursache soll eine Obduktion klären.

Der schwerst-, aber nicht lebensgefährlich verletzte 49-jährige wurde zu einer Notoperation in ein Krankenhaus gebracht, die beiden Leichtverletzten ebenfalls medizinisch versorgt. Alle vier Insassen stammen aus Gummersbach und Wiehl im Oberbergischen, sie waren gemeinsam auf dem Weg zur Arbeit, mehrere Werkzeugkästen befanden sich im Kofferraum. Als Unfallursache nimmt die Polizei unangepaßte Geschwindigkeit bei den herbstlichen Straßenverhältnissen an, doch auch das Reifenprofil des Kleinwagens war grenzwertig gering.

Die B 56 mußte während der Rettungsarbeiten für rund eine Stunde komplett gesperrt werden, danach wurde der Verkehr wechselseitig einspurig an der Unfallstelle vorbeigeführt. Bemerkenswert ist, daß viele Autofahrer die Engstelle trotz zahlreicher Blaulichtfahrzeuge mit unangemessen hoher Geschwindigkeit passierten. Während der Rettungsarbeiten behinderte zuvor der Fahrer eines Kleintransporters die Rettungskräfte, als er trotz klar ersichtlich blockierter Straße zwischen die Einsatzfahrzeuge bis neben den Unfallwagen vorstieß und dem Transport des Schwerverletzten zum Rettungswagen im Weg stand.

Überblick über die Unfallstelle mir dem verunglückten PKW, einem Notarzt-Einsatzfahrzeug und zwei Rettungswagen, im Hintergrund ein Streifenwagen, dazu Polizisten und Sanitäter

 
Es war übrigens nicht das erste Mal, daß genau dieser Baum von einem PKW getroffen wurde. Erst am 12. Juli dieses Jahres rutschte ein 'VW Golf' in exakt den gleichen Baum (Öffnet einen internen Link im aktuellen Fensterwir berichteten), im März schlug ein Renault in einen genau gegenüberliegenden Baum (siehe Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterMeldung vom 06. März), im Juli 2008 traf ein Audi den nur fünf Meter entfernten Nachbarbaum des heute verhängnisvollen Stammes (siehe Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterMeldung vom 12. Juli 2008). (cs)

04. November 2009


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