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Feuerwehr, Polizei und Hundestaffel suchten Flugobjekt

Feuerwehrleute schwärmen am Rand der Werschbergstraße zur Suche aus

 

Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr ...
... und der Rettungshundestaffel auf dem Weg zum Suchgebiet

Eine großangelegte Suchaktion löste die Beobachtung eines Anwohners der Schmerbachstraße am heutigen Abend aus. Der Mann gab der Polizei gegenüber kurz vor 18 Uhr an, quer über den Ort Much hinweg in rund 600 Metern Entfernung einen Gleitschirmflieger gesehen zu haben, der plötzlich brennend zu Boden stürzte. Das Areal, in dem das brennende Objekt niederging, waren die Waldstücke beidseits der Werschbergstraße (L 312).

Zunächst wurde die Freiwillige Feuerwehr alarmiert, die die teils abschüssigen Waldstreifen an der Landstraße beginnend mit der einsetzenden Dämmerung durchkämmte. Noch während der Absuche wurde Verstärkung in Form eines Hubschraubers der Polizei sowie der Rettungshundestaffel Rhein-Sieg des 'Deutsches Roten Kreuzes' und der 'Johanniter' angefordert. Doch auch die Suche des mit einer Wärmebildkamera ausgestatteten Helikopters aus der Luft blieb ergebnislos. Eine vermißte Person wurde der Polizei auch am Abend noch nicht gemeldet. Und auch die Nachfrage bei bekannten Gleitschirmfliegern der Region erbrachte keinen anderen Status, es wurde niemand vermißt.

Ein Dutzend Personen in Warnkleidung mit Hunden vor einem Kleinbus
Die Hundeführer besprechen den bevorstehenden Einsatz

 

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Nach Eintreffen der in Bad Honnef, Rheinbach, Sankt Augustin und Troisdorf gestarteten Suchteams des 'DRK' und der 'Johanniter' wurde der Ausgangspunkt der Aktion auf den Höhenrücken oberhalb der 'Germana-Kapelle' verlegt. Gemeinsam mit der Feuerwehr streiften elf mit ausgebildeten Suchhunden ausgestattete Teams durch die angrenzenden Wälder und über die Felder, fünf weitere Hundeführer blieben mit ihren Tieren vor Ort in Bereitschaft. Die Baumwipfel wurden abgeleuchtet, da der Spürsinn der Tiere möglicherweise nicht bis in diese Höhen reicht. Mit Hilfe von - mittels satellitengestützter Navigation über 'GPS' - erstellten Protokollen konnte sichergestellt werden, daß das in fünf Suchgebiete eingeteilte Areal vollständig durchstreift wurde. Als auch die Suche im letzten Sektor gegen 22 Uhr abgeschlossen war, wurde die Aktion nach insgesamt vier Stunden abgebrochen.

Auch wenn nicht gänzlich ausgeschlossen werden kann, daß die Beobachtung des Zeugen exakt war, wird an deren Richtigkeit nach der Suche gezweifelt. Nach Auskunft eines Gleitschirmfliegers ist ein senkrechter Absturz höchst unwahrscheinlich. Auch der Zeitpunkt der Beobachtung kurz vor 18 Uhr scheint mit dem Verhalten der Hobbypiloten unvereinbar. Es war ganztags sonnig, warum also sollte der Flieger erst zu Beginn der Dämmerung und stark gefallenen Temperaturen aufsteigen ?  Mutmaßungen nach könnte es sich bei dem aus Entfernung beobachteten Objekt vielleicht um eine sogenannte "Himmelslaterne" gehandelt haben. Diese mit Feuerkraft betriebenen Papierballons, deren Aufsteigenlassen verboten ist, sind erst vor kurzem in Much verkauft worden. Wenn das Feuer die papierne Hülle von solchen Ballons entzündet, stürzen sie senkrecht ab und können nicht selten Brände auslösen. (cs)

Border-Collie 'Summy'
Labrador-Mix 'Arno'

14. Februar 2009,
bebildert am
15. Februar 2009

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine Hundeführerin mit einem schwarzen Riesenschnauzer im Schnee


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