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PKW-Insassen flüchteten zu Fuß von der Unfallstelle

Der Unfallwagen steht quer zur Fahrbahn im nächtlichen Much, ein Polizist begutachtet das Fahrzeug, im Hintergrund sind Feurwehrfahrzeuge zu sehen
Völlig zerstört wurde der Vorderbau des verunfallten Opels
Feuerwehrleute beschäftigen sich mit einem Wassereinlauf am Rand der Straße, im Hintergrund das Unfallszenario

Bei der Fahrt von Bövingen in Richtung Much kam in der vergangenen Nacht gegen 0.40 Uhr ein PKW von der regennassen L 312 ab. Der Opel Tigra prallte in Höhe der Einmündung des Krahmer Wegs gegen einen Laternenmast, beschädigte einen Alleebaum und rutschte danach quer über die Fahrbahn bis zum linksseitigen Straßenrand. Zeugen aus nachfolgenden Fahrzeugen konnten beobachten, wie zwei circa 20- bis 25-jährige Männer dem Auto entstiegen. Der Beifahrer soll den Fahrer dabei aus dem PKW gezogen haben. Im Anschluß flüchteten sie über einen unmittelbar neben der Unfallstelle gelegenen Fußweg in Richtung Danziger Straße.

Nur zehn Minuten später meldete der 19-jährige Sohn der Fahrzeughalterin den Opel als gestohlen. Während ein Streifenwagen der Polizei zur Unfallstelle fuhr, suchte die Besatzung eines zweiten den Anrufer an der Wohnanschrift auf. Da er angab, am Unfallgeschehen nicht beteiligt zu sein, wurde er zur Überprüfung seiner Angaben zur Wache gebracht. Der noch zu ermittelnde Fahrer des PKW dürfte Prellungen vom Gurt oder dem ausgelösten Airbag davongetragen haben.

Erst nachdem die zur L 312 gerufene Feuerwehr die Unfallstelle ausgeleuchtet hatte, wurde das Ausmaß des Schadens deutlich. Der Laternenmast und ein daneben plaziertes Verkehrsschild waren in Bodenhöhe abgerissen und umgestürzt. Der Baum trug außer Beschädigungen an der Rinde auch Blessuren in der Krone davon, ein halbes Dutzend kleinere Äste waren aufgrund der Erschütterung abgebrochen. Eine im Fließheck des Opels befestigte rund 50 Zentimeter große Baß-Lautsprecherbox hatte die Scheibe der Heckklappe durchschlagen und war 20 Meter über den Radweg geschleudert worden. Der PKW selbst blieb mit total zerstörtem Vorderbau quer zur Fahrbahn stehen.

Die mit einem Dutzend Männern im Einsatz befindliche Freiwillige Feuerwehr war mehr als eine Stunde beschäftigt, die Fahrbahn von ausgelaufener Kühlflüssigkeit und Öl des PKW zu reinigen. Durch den starken Regen hatte sich der bunt schillernde Schmierfilm weiträumig auf der Fahrbahn und dem angrenzenden Gehweg verteilt. Ein Techniker des RWE mußte hinzugezogen werden, um die freiliegenden und noch stromführenden Anschlußleitungen der Laterne zu sichern. Die Ermittlungen der Polizei dauern an. (cs)

Im Vordergrund die umgerissene Laterne und der beschädigte Baumstamm, am linken Straßenrand das Unfallfahrzeug, vom Hintergrund her leuchtet der Lichtmast eines Feuerwehr-Fahrzeugs die Unfallstelle aus

10. November 2007


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