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Hoher Sachschaden bei Brand eines Lagerhauses in Much

Ein Löschfahrzeug und Wehrleute bei Löscharbeiten vor dem Lagerhaus, im Inneren ist Feuerschein zu sehen, eine mächtige Wasserdampfsäule steigt aus dem Dach

Um 1.50 Uhr rissen die Sirenen vergangene Nacht viele Mucher Bürger aus dem Schlaf. Rund dreißig von Ihnen machten sich sogleich auf zum Feuerwehrhaus und von dort zur Einsatzstelle. Diese lag in der Dr.-Wirtz-Straße. Auf dem Gelände des 'Raiffeisenmarktes' schlugen Flammen aus dem Dach eines Lagerhauses. Auf dem Freigelände vor der Halle brannten mehrere Palettenstapel und aufgetürmte Ballen mit Kleintierstreu. Von hier hatte sich der Brand durch das hölzerne Schiebetor nach innen gefressen und dort gelagerte Briketts entzündet. Im Dach waren die Flammen schon bis zum First durchgeschlagen.

Die Wehrleute hatten den Brand schnell unter Kontrolle, doch der nächtliche Einsatz sollte noch langwierig werden. Das zu einem großen Berg zusammengefallene Kleintierstreu, die Briketts und auch die Dachbalken flammten immer wieder auf. Mit Hilfe eines mit einer Schaufel ausgestatteten Gabelstaplers mußte das Material in stundenlanger Arbeit abgetragen, aus dem Gefahrenbereich gebracht und abgelöscht werden. Die Nachlöscharbeiten dauerten bis in die frühen Morgenstunden an.
 

Während die außen gelagerten Materialien bereits gelöscht sind, dringt noch ein Feuerschein aus dem Inneren
Wehrleute entfernen das zur Hälfte abgebrannte Hallentor, um besseren Zugriff auf die Flammen im Inneren zu bekommen

Nicht nur an Dach und Fassade, auch in dem Lagerhaus entstand durch die große Hitzeentwicklung und Rußablagerungen erheblicher Sachschaden. Ein Übergreifen der Flammen auf Dutzende von Gasflaschen im Inneren der Halle hatte die Feuerwehr durch ihr schnelles Eingreifen verhindern können. Als Brandursache wird derzeit von fahrlässiger oder vorsätzlicher Brandstiftung ausgegangen. Sachdienliche Hinweise, die zur Ermittlung der Verursacher führen, nimmt die Kriminalpolizei unter der Rufnummer 02241 / 5413321 entgegen. (cs)
 

Auch nach Erlöschen des Feuers mußten die Dachbalken gekühlt werden
Während der Aufräumarbeiten zum Aufspüren von Glutnestern
Nach den Löscharbeiten wurde der Gebäudeschaden an Dach und Fassade deutlich

04. Oktober 2007


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