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Planung der gemeindlichen Straßenbau-Maßnahmen 2008

Blick über die Fahrbahn der Gemeindestraße auf Felder, Wälder und einen Hof
Höchste Priorität hat die Straße von der K 46 bei Gibbinghausen nach Henningen

Über das für das Jahr 2008 vorgesehene Straßen- und Wegebau-Programm beriet der zuständige Ausschuß der Gemeinde in seiner jüngsten Sitzung im September. Zur Instandsetzung von Gemeindestraßen sind insgesamt 150.000 Euro im Haushalt 2008 vorgesehen. Für die auf einer Vorschlagsliste zusammengetragenen anstehenden Baumaßnahmen wurden jedoch 275.500 Euro veranschlagt, so daß der Ausschuß eine Auswahl nach ihrer Dringlichkeit treffen mußte.

Mit jeweils großer Mehrheit einigte sich der Ausschuß auf folgende Prioritäten-Liste :

1. Verbindungsstraße zwischen Gibbinghausen und Henningen
(neuen Einstreudecke wegen zu glatter Fahrbahn - Kosten : 5.500 Euro)

2. Verbindung von Niederheiden (Abzweig Rieserhof) zur Landstraße 312
(neue Tragdeckschicht - Kosten : 25.000 Euro)

3. Verbindung zwischen Oberbonrath und der K 35 bei Hündekausen
(neue Tragdeckschicht - Kosten : 9.000 Euro)

4. Abschnitt zwischen Niederbonrath (Höhe Hausnummer 18) und der K 35
(neue Tragdeckschicht - Kosten : 23.000 Euro)

5. Oberer Abschnitt des Bockemswegs (hinter dem Freibad)
(Kosten : 18.000 Euro)

6. Verbindung zwischen der Landstraße 352 und dem Ortsteil Walterscheid
(neue Tragdeckschicht - Kosten : 54.000 Euro)

Die Wohnstraße gabelt sich, der linke Zweig führt einen Berg hinauf
Der Bockemsweg in Much

Für diese Baumaßnahmen werden zusammen 134.500 Euro eingeplant. Die verbleibenden Mittel in Höhe von 15.500 Euro werden für eine neue Straßendecke mit Verkehrsberuhigungs-Maßnahmen in Oberdreisbach-Höhe reserviert. Sollten die Anwohner einen solchen Ausbau nicht wünschen, soll der untere Abschnitt der Straße zwischen der Landstraße 352 bei Herchenbach nach Hardt berücksichtigt werden.

Aus Kostengründen zurückgestellt wurden die weniger dringlich eingestuften der vorgeschlagenen Baumaßnahmen, im einzelnen die Straße zwischen Markelsbach und Hetzenholz (unterhalb der Ortslage, Kosten : 32.000 Euro), die Verbindungsstrecke von Oberhausen nach Birrenbachshöhe (16.000 Euro) und die Strecke von Scheid zum Scheidhof bis zum Abzweig nach Niederbruchhausen (21.000 Euro).

Zusätzlich wurden einstimmig Ausgaben in Höhe von 10.000 Euro für Materialeinkäufe zur Unterhaltung von Wirtschaftswegen beschlossen.
 

Die zweispurige Fahrbahn der Straße mit verblaßter Mittellinie führt zwischen Bäumen hindurch talwärts
Der Kurvenbereich der Gemeindestraße 'Ohligsberg'

Noch dringlicher saniert werden muß die Verbindungsstraße zwischen der L 189 (Wahnbachtalstraße) bei Roßbruch und der L 352 bei Stompen. Nach mehreren Unfällen in den vergangenen Jahren wurden seitens des zuständigen 'Landesbetriebs Straßen NRW' Messungen des Fahrbahnbelags vorgenommen. Als Resultat wurde eine "mangelnde Griffigkeit" festgestellt.

Nachdem die für 163.000 Euro geplante Sanierungsmaßnahme zunächst zurückgestellt wurde, wurden Mitte des Jahres weitere Messungen anberaumt. Diese kamen zu dem Ergebnis, daß insbesondere bei einem Teilabschnitt von 500 Metern im Kurvenbereich "dringender Handlungsbedarf" besteht. So beschloß der Straßen- und Wegeausschuß im September einstimmig, den Streckenabschnitt noch dieses Jahr durch Aufbringung einer neuen Einstreudecke zu sanieren, da der Gemeinde die Verkehrssicherungspflicht obliegt. Für die Maßnahme wurden 21.000 Euro veranschlagt.
 

Neben der schmalen Asphaltstraße stehen neben dem Ortseingangsschild ein Schild "Tempo-30-Zone" sowie ein nicht amtliches Schild "Freiwillig 30 km"
Der Kapellenweg am Ortseingang

Weiterhin beschäftigte sich der Ausschuß auf Antrag eines Anliegers mit dem Kapellenweg zwischen dem Krahmer Weg und der Hohrer Kapelle. Geschwindigkeits-Messungen im Juni dieses Jahres ergaben, daß 85 Prozent der aus Richtung Niederbruchhausen nach Much einfahrenden Autos statt der erlaubten 30 km/h mit Tempo 50 oder schneller unterwegs waren, der Spitzenwert lag bei 70 km/h. Der Antragsteller übergab dem Ausschuß-Vorsitzenden eine Liste mit 23 Unterzeichnern, die sich für zusätzliche Verkehrsberuhigungs-Maßnahmen aussprechen. Neben der Wiedererrichtung einer zuvor abgeschwächten Aufpflasterung im Kreuzungsbereich wurde sogar eine Sperrung des Krahmer Wegs an der Kreuzung mit dem Kapellenweg oder der Verbindung zur Kapelle vorgeschlagen, um das Verkehrsaufkommen zu reduzieren.

So weit wollte die Verwaltung nicht gehen. Sie sucht jedoch nach Maßnahmen, um die auch nach dem Bau des Mini-Kreisels an der B 56 verbliebene starke Nutzung des Krahmer Wegs zu reduzieren. In der Überlegung ist unter anderem eine Einbahnstraßen-Regelung. Der Ausschuß folgte schließlich einstimmig dem Antrag, daß die Gemeindeverwaltung einen Vorschlag zur Verkehrsberuhigung im Bereich Kapellenweg ausarbeiten soll. (cs)

02. Oktober 2007


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