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Die Mucher Hauptschule - nur noch eine Frage der Zeit ?

Zukunftsorientiertes Handeln ist eine der Stärken der Gemeinde Much. Dass Maßnahmen in diese Richtung jedoch nicht immer auf Gegenliebe stoßen, ist zwangsläufig. Hoch schlagen derzeit die Wellen in der Diskussion um den Erhalt der Mucher Hauptschule. In der Gemeindeverwaltung wurden im Rahmen des Schulentwicklungsplans Überlegungen laut, in Much ein Gymnasium einzurichten, da die Anmeldezahlen bei diesem Schultyp steigend sind.

Die Anmeldungen in der Hauptschule sind indes rückläufig. Um diese Schulart aber trotzdem langfristig zu sichern, überlegen Rat und Gemeinde, die Mucher Hauptschule mit der in Ruppichteroth zusammenzulegen (Standort: Ruppichteroth) und einen Zweckverband zu gründen. Alle derzeitigen Hauptschüler sollen jedoch noch ihren Abschluss in Much machen können. Später soll in den frei werdenden Schulräumen im Schulzentrum ein Gymnasium eingerichtet werden - eine Planung, die auch im Regierungspräsidium auf positive Resonanz stößt.

Blick über den Schulhof auf das von dieser Seite zweigeschossige Hauptgebäude der Schule, rechts der Abgang zum Nebengebäude
Die Hauptschule im Ortszentrum von Ruppichteroth

Diese Überlegungen brachten jedoch die Eltern auf den Plan. Bei einer ersten Sitzung der Klassenpflegschaftsvorsitzenden am 26. Juni sprachen sich alle einstimmig gegen diese Maßnahmen aus. Inzwischen sind von den Eltern einige Aktionen in Angriff genommen worden. Dazu gehört ein Info-Schreiben an alle Eltern der Hauptschüler in Much, eine Unterschriftenliste, die in Mucher Geschäften ausliegt, sowie Leserbriefe. Die Eltern befürchten in erster Linie einen Qualitätsverlust und wollen die am "grünen Tisch" getroffenen Entscheidungen, die ihrer Ansicht nach an den Bedürfnissen und Interessen der Schüler und Eltern vorbeigehen, nicht hinnehmen.

Frontansicht der zweigeschossigen Hauptschule mit dem vorgelagerten Schulhof
Eingangsbereich der Hauptschule an der Mucher Schulstraße

Gemäß den Klassen- und Schulpflegschaftsvertretern sprechen zahlreiche Argumente für den Erhalt der Hauptschule in Much : zum einen die Schülerzahlen in Much, die dreimal so hoch sind wie in der Nachbargemeinde. Dann die hervorragende Qualität der Hauptschule - nicht zuletzt dank dem Engagement der Eltern, das an einem anderen Standort nicht mehr gewährleistet ist. Durch enge Zusammenarbeit zwischen Schülern, Eltern und Lehrer haben die Mucher Hauptschüler in der Abschlussklasse im Landesvergleich überdurchschnittlich gut abgeschnitten. Und auch die enge Verzahnung mit Mucher Firmen, die viele Hauptschüler in Ausbildungen übernehmen, sehen die Eltern in Gefahr. Die Prognose sinkender Schülerzahlen zweifeln die Eltern an. Sie begründen das damit, dass die siebten Klassen verstärkt Zulauf aus der Realschule und dem Gymnasium haben. Die Meinungsbildung in den Fraktionen ist indes noch im Gange, so dass der Fortgang der Entwicklungen noch offen ist. (is)


Ältere Berichte zum Thema :

Trotz sinkender Schülerzahlen Wunsch nach Gymnasium  (25. Juni 2006)


Bürgerinformation der Gemeindeverwaltung zum Stand der Überlegungen :

Zukunft der Hauptschule, Schulverband, attraktive Schullandschaft

 

25. Juli 2007


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