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PKW stürzte von der Wahnbachtalstraße in die Tiefe

Blick von der Straße herunter auf das verunglückte Auto und umstehende Helfer
Notarzt, Sanitäter und Feuerwehrleute kümmern sich um die verletzte Frau
Ansicht des verunfallten Autos von links hinten, das linke Hinterrad hängt in der Luft
Der A-Klasse-Mercedes kam in Schräglage auf umgestoßenen Bäumen zum Stillstand

Wäre die Autofahrerin, die am Donnerstagabend von der Wahnbachtalstraße abkam und zehn Meter in die Tiefe stürzte, nur wenige hundert Meter entfernt verunglückt, sie würde einen Tag später vielleicht immer noch in ihrem Auto sitzen. "Zum Glück" ereignete sich der Unfall genau unterhalb der Häuser des Ortsteils Amtsknechtswahn, so daß die Anwohner die Geräusche bemerkten. Auch mindestens ein weiterer Autofahrer soll den von der Fahrbahn verschwindenden PKW bemerkt haben.

Es war gegen 22.30 Uhr, als die 40-jährige Mucherin auf der L 189 in südlicher Fahrtrichtung unterwegs war. Am Ende der langen Gerade nahe der Reichensteiner Mühle kam ihr Mercedes der A-Klasse eingangs einer leichten Rechtskurve aus ungekläten Gründen nach links von der Fahrbahn ab. Die Polizei geht derzeit von einem Alleinunfall ohne Fremdbeteiligung aus. Ursache könnte der phasenweise dichte Nebel mit Sichtweiten von teilweise nur zehn Metern gewesen sein. Ein weiterer glücklicher Zufall war, daß der PKW einen mächtigen Baumstamm verfehlte, sondern lediglich eine Schneise in das Strauchwerk zog, bis er am Fuß des Abhangs von kleineren Bäumen gestoppt wurde.

Die verletzte Fahrerin konnte sich weder selbst, noch mit Hilfe von außen aus dem Fahrzeug befreien. Mit dem Rettungsdienst wurde daher auch die Feuerwehr angefordert. Insgesamt waren rund 40 Kräfte - Notarzt, Sanitäter, Wehrleute und Polizisten - eine knappe Stunde beschäftigt, bevor die Autofahrerin mit einer Korbtrage auf die Straße gezogen werden und in ein Krankenhaus transportiert werden konnte. Die Bergung des optisch kaum verformten Mercedes erwies sich als weniger aufwendig. Die Wahnbachtalstraße blieb für insgesamt zwei Stunden gesperrt. (cs)

Links im Bild unterhalb der Fahrbahn der verunglückte PKW, umstanden von Rettungskräften, rechts im Bild Feuerwehrleute und -fahrzeuge auf der Fahrbahn der nächtlichen Wahnbachtalstraße
Zehn Meter unterhalb der Fahrbahn der Wahnbachtalstraße kam der Mercedes zum Stillstand, er hinterließ eine mehr als 40 Meter lange Schneise im Grünzug neben der Straße
Blick von erhöhter Position auf 16 Wehrleute auf der Fahrbahn, die an Seilen ziehen, im Hintergrund unterhalb der Fahrbahn zwischen Ästen der umstehenden Bäume leuchtrot gekleidete Rettungsdienst-Mitarbeiter
Mit vereinten Kräften ziehen die Wehrleute die Sanitäter und die Verletzte mit Seilen die steile Böschung hoch

22. Juni 2007


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