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Heufresser, die zweite - mit dem wilden Willen zum Erfolg

Die Teammitglieder aus Kranüchel lassen sich auf der Bühne feiern
Die 'Wilden Männer aus Kranüchel' bei der Siegerehrung
Ein Mitspieler der 'Wilden Männer' erreicht die vom Pastor zum Abbeißen dargebotenen Kräuter
Der Moment des Erfolgs, das begehrte Grün in Händen von Pastor Max Offermann ist in Reichweite

Lag es am wilden Song oder am wilden Auftreten, jedenfalls gewannen sie gleich doppelt :  die 'Wilden Männer aus Kranüchel' räumten bei den zweiten Mucher Heufresser-Wettkämpfen am Sonntag gleich zwei Preise ab.

Uli Gödecke war nicht nur der Erste, der Pfarrer Max Offermann im Final-Spiel die Kräuter "aus der Hand fraß", sondern die Wettkämpfer erhielten neben dem begehrten Heufresser-Pokal auch noch den Teampreis.

So gingen die Gewinner, die bereits am Abend zuvor bei der Teamvorstellung mit ihrem Wettkampfsong "Hells bells" von 'AC/DC' und einer live gespielten E-Gitarren-Einlage den Zuschauern eingeheizt hatten, gleich mit Gutscheinen für zwei Spanferkel nach Hause. Nicht fehlen durfte natürlich das dazugehörige 60-Liter-Fäßchen, die Urkunde aus der Hand von Hauptorganisator Falko Hartmann und der Heufresser-Pokal in Gold, der von seinem Sponsor Karl Clarenbach übergeben wurde.
 

Drei der Männer auf der Bühne, davon zwei mit E-Gitarren
'Die wilden Männer aus Kranüchel' bei der Teampräsentation am Samstagabend
Das Team präsentiert seinen dekorierten Heuwagen
Die 'Niederbonrather Stoppelhopser' stellen sich und ihen Wagen auf der Bühne vor
Bei der Siegerehrung wurde die goldene Heufresser-Statue im Team herumgereicht
Eine "Nachwuchskraft" aus Kranüchel mit der vergoldeten Siegestrophäe

Ganz knapp verloren - eigentlich nur, weil ihr nicht ordentlich aufgeschichteter Heustapel nicht standhielt - hatten die 'Niederbonrather Stoppelhopser'. Sie waren mit dem Höhner-Hit "Wenn nicht jetzt, wann dann" als Wettkampflied angetreten und hatten es bis ins Finale geschafft. Wie alle anderen 12 Teams erhielten auch sie neben der Teilnahmeurkunde zum Teil vom örtlichen Handel gesponserte Gutscheine für je ein Zehn-Liter-Fäßchen und Grillwürstchen. Als kleines Extra gab es für sie auch noch das Heufresser-Maskottchen als (Schlüssel-)Anhänger.

Nur wenig Glück hatten in diesem Jahr die Titelverteidiger der Heufresser-Wettkämpfe 2006. Trotz Ihres hoffnungsfrohen Mottos "Wo wir sind ist vorne und oben" schaffen die 'Zuchtbullen' es nur bis ins Viertelfinale. Ihren Auftritt bei der Siegerehrung ließen sich die kernigen Jungs allerdings trotzdem nicht verderben. Sie rockten noch einmal kräftig ab, bevor Bürgermeister Alfred Haas die Urkunde überreichte. Der freute sich allerdings besonders über ein anderes Wettkampf-Team. Die 'Köriser Graskarpfen' waren eigens aus der Partnergemeinde Groß Köris angereist, um an den Wettkämpfen teilzunehmen, wie er stolz verkündete.
 

Mehrere historische Traktoren präsentieren sich in einer Reihe vor den Geschäftshäusern
Traktoren-Ausstellung auf der Hauptstraße
Marktstände reihen sich entlang der Hauptstraße aneinander
Der 'Heufresser-Markt' am Samstag
An eine Dampfmaschine erinnert die Bauart des ausgestellten, für heutige Verhältnisse sehr klein anmutenden Traktors
Der älteste Traktor der Ausstellung

Stolz war der Bürgermeister aber auch auf die 200 Helfer, die die Heufresser-Wettkämpfe mit ihrem ehrenamtlichen Einsatz unterstützt hatten. Insgesamt wurde das Heufresser-Wochenende außer von der Gemeinde Much, auch von der Werbegemeinschaft 'Much Aktiv' und dem Verein 'MuchMarketing', allen voran Falko Hartmann, organisiert.

Obwohl der schon am Samstag begonnene Heufresser-Markt trotz des guten Wetters nicht den erhofften Zustrom gebracht hatte, waren die Straßen bei den Heufresser-Wettkämpfen, bei denen gleichzeitig verkaufsoffener Sonntag herrschte, dicht bevölkert. Unter dem 'Magic Sky', dem riesigen Zeltdach über der Hauptstraße zwischen den beiden Banken und dem Kirchplatz, unter dem am Samstag-Abend die Teamvorstellung und die große Heufresser-Party (eher für das jüngere Publikum) stattgefunden hatte, drängten sich die Zuschauer bei der Siegerehrung ebenso wie zuvor an den einzelnen Wettkampfplätzen.
 

Das fünfköpfige Team läßt seinen Heuwagen in Form eines Segelschiffs die Hauptstraße herunter in Richtung Ziel rollen
Das Team von 'Radio Much' beendet den Rundkurs in der Vorrunde
Die rotbekleideten Männer aus Löbach ziehen ihren Heuwagen die Lindenstraße hinauf
Die 'Löbullen' auf dem Weg vom Start zur ersten Aufgabe am Lindenhofplatz
Mit einem in der Hand getragenen Heuballen balanciert ein Mann über einen über dem Wasserbassin quergelegten Baumstamm
Trotz ihres Namens bevorzugten auch die 'Köriser Graskarpfen', trockenen Fußes über das Wasserbecken zu gelangen
Auf zwei benachbarten Baumstämmen versuchen zwei gegnerische Mitspieler, mit ihren Heuballen die Wasserfläche zu überqueren
Mitstreiter der 'Kolping Jungspunte' und der 'Overather Löwen' Kopf an Kopf beim Balanceakt über dem Wasserbassin
Drei Teammitglieder legen letzte Hand an den von ihnen aufgeschichteten, rund zwei Meter hohen Heubock
Die 'Zuchtbullen' beim "Feinschliff" ihres Heubocks
In einer Kette aus vier Mitspielern geben die 'Löbullen' Heuballen weiter, die der vorderste ins Ziel wirft
Im Viertelfinale war Zielgenauigkeit gefragt, um die Heuballen in eine Wanne, durch eine "Dachluke" und gegen eine Figur zu werfen

Gestartet waren die Wettkämpfe nach einem ökumenischen Gottesdienst unter dem 'Magic Sky' am Lindenhofplatz, wo die Teams die Heuballen mit einem Tragetuch über Baumstämme balancieren mussten. Die Baumstämme wiederum lagen über einem Wasserbecken, was manch einem eine nasse Hose bescherte.

Die nächsten beiden Stationen lagen am Rathausplatz, wo es wie im vergangenen Jahr darum ging, die Heufresser-Maskottchen in einem Heuhaufen zu finden und danach Heu aufzubocken.

An der Bushaltestelle an der Hauptstraße musste ein Tisch aus Heu für eine Brotzeit errichtet werden.

Im darauf folgenden Viertelfinale ging es am Raiffeisenplatz unter dem Motto "Pass upp, Jupp !" darum, Heuballen zu werfen und natürlich das Ziel zu treffen.

Das zehnköpfige Team aus Loßkittel mit Sympathisanten auf der Hauptstraße
Die 'Loßkitteler Kaltblüter' ziehen über die Hauptstraße zum zweiten Spielort ...
Die Mitspieler zweier Teams suchen fieberhaft nach Figuren im auf dem Boden verteilten Heu
... wo es galt, zehn kleine Heufresser-Figuren in einer Heubox aufzufinden
In prallgefüllten Gitterboxen befand sich das Heu, das je fünf Teammitglieder durchsuchen
Sicherlich keine Aufgabe für Allergiker - die 'Overather Löwen', die 'Löbullen' und die 'Neerßener Rillenflitzer' ...
In der Box und im herausgeworfenen Heu suchen die Teams nach den kleinen Figuren
... durchsuchen die Heumengen nach den Heufresser-Figürchen, wofür nur zwei Minuten zur Verfügung standen
Die Hände voll Heu laufen die Teilnehmer vom Startplatz zu den hier nicht sichtbaren Heuböcken los
Die 'Zuchtbullen' (links), die 'Loßkitteler Kaltblüter' (mitte) und die 'Mücher Jungbullen' (rechts) starten zum Heubock-Bauen
Auf die in Form einer dreiseitigen Pyramide aufgestellten Hölzer muß das Heu haltbar und formschön und drappiert werden
Heubockbauen will gelernt sein, hier versuchen sich die 'Overather Löwen' und die 'Löbullen'
Die fünf Landwirte halten Karten mit der Punktzahl (hier jeweils 3 Punkte) hoch, während sie auf einer Bank sitzen
Fünf erfahrene Landwirte des 'Erntevereins Wohlfarth' bewerteten die Qualität der Heuböcke, hier mit der Höchstpunktzahl 15
In einem Staffellauf müssen die Mitspieler über einen Hindernisparcours aus Heuballen zu einem hier nicht sichtbaren Podest rennen, im Hintergrund unzählige Zuschauer
Mitstreiter der Teams aus Gerlinghausen, Niederbonrath und Groß Köris mit dem Tischtuch unterwegs zur "Brotzeit" auf der Hauptstraße
Die aus fünf Männern in karierten Hemden bestehende Spielgruppe steht um einen gedeckten Tisch aus Heuballen, darauf Brot, Wurst und Tassen, in der Hand Bierdosen
Die 'Gerlekuser Heuschwänze' haben alle Zutaten zur Brotzeit beisammen
Die jungen Teammitglieder der 'Löbullen' jubeln nach der Verkündung der Punktewertung
Die 'Löbullen' aus Löbach freuen sich über ihren Sieg in der Vorrunde
Ein Strom von hunderten Besuchern der Spiele auf der an dieser Stelle schmalen Hauptstraße
Der Ort war den Tag über voller Menschen, hier die Hauptstraße
Im Vordergrund werfen zwei Teams Heuballen auf vorbestimmte Ziele, gesäumt von einer sehr großen Zuschaueranzahl
Dichtgedrängt standen die Zuschauer auch beim Viertelfinale am Raiffeisenplatz
Zu Fuß schaffen Mitspieler Heuballen heran, die mit Hilfe von Mistgabeln in die Münder zweier aufgemalter Heufresser-Figuren in vier Metern Höhe eingeführt werden müssen
Muskelkraft war gefragt, um die Heuballen durch die Münder der Heufresser zu stemmen

Im Halbfinale mussten die übrig gebliebenen Teams 'Die Löbullen', die 'Mücher Jungbullen', die 'Niederbonrather Stoppelhopser' und 'Die wilden Männer aus Kranüchel', wiederum eine Wasserübung am Lindenhof absolvieren. Hier ging es darum, Heuballen mit einem Floß über das Becken zu transportieren.

Bei der siebten und vorletzten Übung mussten Heuballen durch die beiden geöffneten Mäuler der Papp-Maskottchen gestemmt werden.

Im Finale dann schauten durch dieselben Luken die beiden Pfarrer der Gemeinde, der katholische Pastor Max Offermann und sein evangelischer Kollege Andreas Börner. Die Kräuter (Petersilie, Schnittlauch und Dill), die sie in der Hand hielten, symbolisieren das Heu, das ja der Legende nach ursprünglich der Mucher Pastor seinen Schäfchen zum "Fraß" verabreicht hatte. (is)
 

Von vorne gesehen nähern sich die jeweils fünf Läufer mit ihren beiden nachgezogenen Wagen dem Betrachter
Die 'Wilden Männer aus Kranüchel' und die 'Mücher Jungbullen' starten mit ihren Heuwagen ins Halbfinale
Auf einem Kunststofffloß steht ein Mitspieler mit einem Heuballen, während er mittels eines Seils über das Wasser gezogen wird
Im Halbfinale mußte das Wasserbassin mit Heuballen auf einem Floß überquert werden
Mit Seilen von beiden Ufern steuern zwei Mitspieler einen dritten auf dem Floß
Die 'Mücher Jungbullen' bringen einen Mitspieler trocken ans andere Ufer
Eine Teilnehmerin verliert auf dem Floß das Gleichgewicht
Nicht alle Teilnehmer kamen trocken an das andere Ufer, ...
Das Wasser spritzt auf, als die Frau hinterrücks in das Bassin fällt
... so manche nahmen zunächst ein unfreiwilliges Vollbad im Bassin
Im Vordergrund sind die beiden Finalteams mit ihren Heuwagen unterwegs, im Hintergrund stapeln Teammitglieder die herangeschafften Heuballen zu einer Treppe
Beim Finale mußten die Teams Heuballen mit ihren Wagen transportieren und aufstapeln, um zu den Pastoren in luftiger Höhe im Mund der Heufresser-Figuren zu gelangen
Portrait der beiden Pastoren in ihren Soutanen mit Bürgermeister Alfred Haas
Die Pastoren Andreas Börner und Max Offermann mit dem begehrten "Grünzeug" zusammen mit Bürgermeister Alfred Haas vor dem Finale
Die beiden Pastoren sprechen in ein Mikrofon mit dem Aufdruck 'RTL'
Nach dem Wettkampf erklärten die Pastoren einem Team des Fernsehsenders 'RTL', das den ganzen Tag über mitfilmte, die Legende der "Mücher Heufresser"

 
Die Vorbereitungen der Wettkämpfe :  Vorbericht zum Heufresser-Wochenende

Der Ablauf der Heufresser-Wettkämpfe :  Die Spielregeln 2007

Weitere Informationen auf der offiziellen Homepage der Wettkämpfe unter www.mucher-heufresser.de .

 

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05. Juni 2007

Mucher Heufresser-Figur

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Mitspieler mit einer Mütze in Form eines orange-weißen Clownfischs
Die Teammitglieder der 'Köriser Graskarpfen' aus der Partnergemeinde Groß Köris hätten einen Preis für die originellsten Kopfbedeckungen verdient


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