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Silvesterbräuche rund um die Welt

Feuerwerk am Nachthimmel

Glücksbringer für's neue Jahr

Prosit Neujahr kommt aus dem Lateinischen und heißt so viel wie "Es möge gelingen !". In der Silvesternacht wird mit Knallern und Böllern das Böse in die Flucht geschlagen. Eine Stunde vor Mitternacht aber sollten alle Fenster geöffnet werden, um das neue Jahr hereinzulassen.

Zu den Glückssymbolen gehören bekanntermaßen Marienkäfer, vierblättrige Kleeblätter und Schornsteinfeger. Etwas Ruß von seiner Kleidung oder drei Stückchen von seinem Besen bringen das Glück ins Haus. Wer übrigens einen Schornsteinfeger sieht, sollte sofort Ausschau nach einem Mann mit Brille halten - das bringt doppeltes Glück.

Ein Schokoladen-Marienkäfer
Zwei Marzipan-Schweinchen

Auch Schweine gelten als Glückssymbole. Egal ob aus Marzipan oder als Braten serviert - Wohlergehen und Glück kommen mit ihnen ins Haus. Vorsicht ist jedoch bei Geflügel geboten. Denn wer an Neujahr Geflügel serviert, dem fliegt nach altem Glauben das Glück mit dem Federvieh davon. Linsen und Erbsen sorgen dafür, dass die Kasse klingelt. Ob brasiliansche Feijoada oder klassische Linsensuppe, diese Köstlichkeiten lassen im neuen Jahr das Kleingeld niemals ausgehen. Vom Silvesterkarpfen wiederum sollte man sich eine Schuppe ins Portemonnaie legen, dann wird es immer gefüllt bleiben.

In Chile, Italien oder Spanien gibt es übrigens einen besonderen Brauch, der besonders die Männerwelt erfreuen dürfte. Die Frauen dort versuchen ihr Glück zu beschwören, indem sie am Silvester- und Neujahrstag rote Dessous tragen. In Spanien isst man Weintrauben fürs Glück. Um Mitternacht wird pro Glockenschlag jeweils eine Weintraube gegessen und sich dabei etwas gewünscht. Wichtig bei diesem Brauch ist jedoch, dass bis zum letzten Glockenschlag alle 12 Weintrauben aufgegessen sein müssen, sonst droht Unglück.

In Schottland setzt man auf Whiskey und Rosinenbrot. Kurz nach Mitternacht soll ein großgewachsener junger Mann mit einer Flasche Whiskey, einem Rosinenbrot und einem Stück schwarzer Kohle in der Hand vor der Haustüre stehen. Wer ihn hinein bittet, weiß das Glück in diesem Jahr auf seiner Seite. In jüdischen Familien serviert man Äpfel mit Honig und Honigkuchen, damit das Jahr in jeder Hinsicht ein süßes Zuckerschlecken wird. Übrigens: Der Ausdruck "guter Rutsch" wird vom jüdischen "Rosh Hashana", Jahresanfang, abgeleitet.

Waschen und Arbeiten verboten

Unsere Vorfahren waren davon überzeugt, dass sich die Sonne auf einem Rad um die Erde dreht und zur Wintersonnenwende (21. Dezember) das Rad stillsteht. Deshalb sollte auch auf der Erde während dieser Zeit alles stillstehen. Es durfte nicht gesponnen, gemahlen oder gewebt werden. Schließlich wollte man die Götter nicht verärgern. Und auch das Waschen war verpönt, denn einer Legende nach treiben Wotan und sein Teufelsheer ihr Unwesen in der Silvesternacht. Wild und ungezügelt reiten sie in ein neues Jahr und Wotan würde toben, würde er auf seinem Teufelsritt in Wäscheleinen hängen bleiben. Jeder, der Wäsche wäscht, wird daher den Zorn Wotans zu spüren bekommen. (is)

29. Dezember 2006


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