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Wohnhaus in Reinshagen ging in Flammen auf

Szenerie während der Löscharbeiten in Reinshagen
Während der Löscharbeiten in Reinshagen
Flammen schlagen aus der Terrassentür
Flammen schlagen aus einer geborstenen Terrassentür (Foto: Feuerwehr Much)
Feuerwehrfahrzeuge in Reinshagen
Mehr als ein Dutzend Feuerwehrfahrzeuge reihten sich auf der schmalen Dorfstraße hintereinander
Weißer Rauch dringt aus Fenstern und Türen
Dichter Rauch dringt aus allen Öffnungen des Hauses, während die Wehrleute auf eine Dachterrasse vordringen
Feuerwehrleute auf der Terrasse des Hauses
Ein Trupp unter Atemschutz bereitet sich auf das Eindringen auf der Terrassenseite vor
Wehrleute klettern das Dach empor
Von der Dachterrasse aus erklimmen mehrere Wehrleute den Dachfirst des Hauses

Schon gegen 1.15 Uhr endete am heutigen Freitag die Nachtruhe für die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr aus Much. Grund war die Meldung eines Wohnhausbrandes im Ortsteil Reinshagen.

Bei der Anfahrt nach Reinshagen konnten die Wehrleute den Brandort nicht direkt ausmachen, da zunächst nur aus der rückseitigen Fassade des Hauses Rauch austrat. Kurz später schlugen offene Flammen aus den geborstenen Scheiben der Terrassentüren.

Während mit den Löscharbeiten begonnen wurde, wurden der Löschzug Neunkirchen und eine Drehleiter samt Besatzung aus Eitorf nachalarmiert. Vom Rhein-Sieg-Kreis wurden zwei Gerätewagen mit Atemschutz-Ausrüstungen als Ersatz angefordert. Insgesamt waren rund 50 Feuerwehrleute in Reinshagen im Einsatz.

Zunächst wurde befürchtet, daß sich die sieben Hausbewohner, die anfangs vermißt wurden, noch in dem Räumen aufhalten könnten. So drangen parallel zu den Löscharbeiten zeitlich versetzt sechs Trupps unter Atemschutz in das Haus ein, um die Innenräume bei der Brandbekämpfung mehrfach gründlich zu durchsuchen. Erst später stellte sich heraus, daß die meisten der Bewohner auf einer Feier weilten, während das Feuer ausbrach.

Nicht zuletzt aufgrund der Bauweise des Hauses aus mit Beton ausgegossenen Styroporbausteinen flammte das Feuer in den Innenräumen hinter den Wandverkleidungen mehrfach wieder auf. Durch das Abdecken der Ziegel sowie vom Korb der Drehleiter aus wurde intensiv nach Schwelbränden in der Dämmung des Daches gesucht.

Die Löscharbeiten dauerten mehr als drei Stunden bis kurz vor fünf Uhr an, eine Brandsicherheitswache der Mucher Wehrleute mußte noch bis 8 Uhr morgens mehrfach nachlöschen.

Die Innenräume beider Etagen brannten großteils aus, das Haus ist auf nicht absehbare Zeit unbewohnbar. Der Sachschaden konnte bislang noch nicht beziffert werden.

Über die Brandursache herrschte zunächst Unklarheit. Wie die Polizei inzwischen mitteilte, waren erste unbestätigte Informationen über eine mögliche Brandstiftung nicht aus der Luft gegriffen. Denn ersten Erkenntnissen nach soll der 41-jährige Hausbesitzer selbst für das Feuer verantwortlich sein. Auslöser der tragischen Handlung soll ein vorausgegangener Familienstreit sein, die Kriminalpolizei ermittelt weiter. (cs)

Vom Korb der Drehleiter aus wird das Dach untersucht
Untersuchung des Wohnhaus-Daches
Wehrleute decken Dachziegel zur Kontrolle ab
Dachziegel werden zur Kontrolle angehoben
Szenerie mit Feuerwehrfahrzeugen rund um das Wohnhaus
Von der Drehleiter aus wird das Dach auf Schwelbrände untersucht
Löschfahrzeuge vor dem vom Brand betroffenen Haus
Szenerie mit Löschfahrzeugen um das Wohnhaus
Die Drehleiter überragt das angestrahlte Wohnhaus
Vom Korb der Drehleiter aus wird das Dach ausgeleuchtet und kontrolliert
Rauch dringt aus der teils rußgeschwärzten Rückseite des Hauses
Äußerlich am stärksten von dem Feuer betroffen wurde die Terrassenseite des Hauses
Herunterhängende Wandverkleidungen erlauben einen Blick auf die Bauelemente des Hauses
Abgeplatzte Verkleidungsteile machen die verkohlten Styroporbausteine des Hauses sichtbar

26. Mai 2006


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