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Blitzeis führte zu schwerem Unfall mit drei Todesopfern

Mehr als ein Dutzend Einsatzkräfte agieren um die Fahrzeugwracks, eine ganze Kette von Rettungswagen reiht sich auf der Straße aneinander, im Vordergrund ein Rüstwagen der Feuerwehr
Feuerwehrleute und Sanitäter bemühen sich um die noch in den Fahrzeugen befindlichen Unfallopfer
 
Die deformierten Schnauzen der beiden unfallbeteiligten Fahrzeuge

Ein Feuerwehrmann bei der Brandwache neben den Fahrzeugwracks
Die Knautschzonen beider Fahrzeuge absorbierten einen Großteil der vermutlich immensen Aufprallenergie des Frontal-Zusammenstoßes

Blitzeis verwandelte die Straßen der Region am Sonntagabend innerhalb kurzer Zeit teilweise zu glatten Rutschbahnen. Auf der Zeithstraße (B 56) nördlich von Huven wurde die Fahrbahn-Oberfläche den Insassen zweier PKWs zum Verhängnis.

An exakt derselben Stelle, an der sich erst am vergangenen Wochenende ein tödlicher Unfall ereignete (siehe Bericht vom 18.02.2006), spielte sich kurz nach 18 Uhr ein neuerliches Drama ab. Der Spurenlage nach geriet eine 40-jährige Autofahrerin aus Kreuztal (Kreis Siegen / Wittgenstein) mit einem mit fünf Personen besetzten Ford Galaxy auf die Gegenfahrbahn.

Dort prallte er frontal mit einen Honda Accord, der sich aus Richtung Much näherte, zusammen. Die 63-jährige Fahrerin aus Much wurde im Fahrzeug eingeklemmt. Mit hydraulischem Werkzeug stemmten die eingetroffenen Feuerwehrleute aus Seelscheid und Much den Wagen auf und trennten das Dach ab.

Die drei Insassen des Honda wurden durch die Folgen des Aufpralls aber so schwer verletzt, daß die sofort erfolgte medizinische Versorgung ebenso wie eingeleitete Wiederbelebungs-Maßnahmen ohne Erfolg blieben. Alle drei verstarben unmittelbar beim Unfall beziehungsweise kurz später an der Unfallstelle.

Neben der 63-jährigen Fahrerin aus Much befanden sich nach Polizei-Angaben eine 51-jährige aus Neuhausen und ein mangels mitgeführter Papiere nicht direkt identifizierter Mann an Bord des PKW. Von der fünfköpfigen Familie in dem Ford wurden der Beifahrer und eine circa 13 Jahre alte Tochter schwer, die Fahrerin und zwei weitere Kinder im Alter zwischen 7 und circa 10 Jahren leicht verletzt.

Die fünf Verletzten wurden nach der Erstversorgung und der schonenden Befreiung aus dem Fahrzeug vom Rettungsdienst in die Uniklinik Bonn, das Klinikum Köln-Merheim sowie die Kinderklinik St. Augustin eingeliefert.

Die Unfallstelle bot ein grauenvolles Bild, auch wenn die verhältnismäßig geringe Beschädigung der Fahrzeuge nicht auf die tatsächliche Schwere der Unfallfolgen schließen ließ. Im Einsatz befand sich ein Großaufgebot von Rettungskräften. Neben der Polizei waren drei Notärzte aus Troisdorf, Siegburg und Eitorf, der leitende Notarzt des Kreises, fünf Rettungswagen und mehr als fünfzig Einsatzkräfte der Feuerwehr Much und des Löschzugs Seelscheid vor Ort.
 

Jenseits einer Vielzahl von Einsatzfahrzeugen kümmern sich Feuerwehrleute und Sanitäter um die Unfallopfer
Rettungsdienst und Feuerwehr bei den Rettungsarbeiten
Blick auf die Unfallstelle, Einsatzkräfte stehen um einen der beteiligten PKW
Im Vordergrund das von der Feuerwehr abgetrennte Dach des Honda, im Hintergrund bereiten die Einsatzkräfte den Abtransport des letzten im zweiten Fahrzeug verbliebenen Verletzten vor
Blick vom Dach eines Feuerwehr-Fahrzeugs über die Unfallstelle mit den Fahrzeugwracks, Einsatzkräften und ihren Fahrzeugen
Die Unfallstelle nach Rettung und Versorgung der Verletzten sowie Bergung der Verstorbenen mit Blick in Fahrtrichtung Much
Blick auf die beiden am Unfall beteiligten Fahrzeuge, Polizisten untersuchen eins der Fahrzeuge
Blick über die Unfallstelle mit den beiden schwer beschädigten Fahrzeugen
Die sich gegenüberstehenden Wracks des blauen Ford Galaxy und des roten Honda Accord
Die beteiligten Fahrzeuge nach Abschluß der Rettungsarbeiten
 
Die Großraum-Limousine wird auf den Abschleppwagen gehoben
Ein Sachverständiger fotografiert den Unterboden des Ford bei der Bergung

Nach Abschluß der Rettungsarbeiten fand die Unfallaufnahme durch die Polizei statt, ein Sachverständiger untersuchte die Fahrzeuge auf technische Gegebenheiten. Während dieser Arbeiten und der Bergung der Fahrzeuge wurde das Areal weiterhin durch die Feuerwehr ausgeleuchtet. Nach Reinigung der durch Betriebsstoffe verunreinigten Fahrbahn konnte die zuvor komplett gesperrte Bundesstraße erst gegen 21.45 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben werden. (cs)

26. Februar 2006,
erweitert am
27. Februar 2006


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