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Nachrichten - Archiv 2017

29.03.2018 - Technik, Baumaßnahmen, Gemeindeverwaltung:

Geplanter Breitbandausbau wirft noch einige Fragen auf

Aktuell hat die Gemeindeverwaltung die Liste der einzelnen Ortschaften veröffentlicht, deren Internet-Kabelverzweiger im Zuge des bevorstehenden, vom Bund finanziell geförderten Breitbandausbaus mit einer Glasfaser-Anbindung aufgerüstet werden. Diese Auflistung der in den beiden Vergabelosen enthaltenen Ortschaften entspricht im Detail dem Stand der von uns Anfang März veröffentlichten Aufstellung (siehe  Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterBericht vom 9. März ). Weitere, in der Liste nicht erwähnte Ortschaften werden teils über die Kabelverzweiger der Nachbarorte angebunden (siehe  Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterBericht vom 18. März ).

Inzwischen werden von Anliegern jedoch vermehrt Zweifel geäußert, daß bereits heute mit Übertragungsraten von mindestens 30 Megabit / Sekunde (im Download) als "versorgt" geltende Ortschaften, die somit beim Ausbau nicht berücksichtigt werden, die geforderte Mindest-Bandbreite überhaupt erreichen. Auch wird von Verträgen berichtet, die eine Begrenzung des Datenvolumens beinhalten und damit den Anforderungen an den Versorgungsgrad kaum genügen. Die Gemeindeverwaltung bittet nun "den Ausbau abzuwarten, bevor eine mögliche Unterversorgung oder fehlende Orte gemeldet werden".

Da das Vergabeverfahren noch nicht komplett abgeschlossen ist, werden auch die Anbieter noch nicht veröffentlicht, die den Zuschlag für die beiden das Gemeindegebiet betreffenden Vergabelose erhalten (Los "Rhein-Sieg-Kreis-Ost" und "Sonderlos Much", siehe oben verlinkten Bericht). Bekannt ist bislang nur, daß der sogenannte Nahbereich um den Hauptverzweiger im Hauptort Much, der in den beiden Ausbaulosen nicht enthalten ist, an die in Euskirchen beheimatete Firma 'eifel-net' gefallen ist. Der Ausbau in den Gebieten der beiden genannten Vergabelose soll in diesem Jahr beginnen und insgesamt rund eineinhalb Jahre erfordern. (cs)


29.03.2018 - Veranstaltungen, Freizeit, Gemeindeverwaltung:

Wanderung im Grenzbereich Neunkirchen / Ruppichteroth

Die sagenumwobene "Teufelskiste" oberhalb des Bröltals - (Archivfoto)

Eine Information der Gemeindeverwaltung :  Die nächste Wanderung für Senioren findet am Mittwoch, dem 4. April, um 15 Uhr statt und wird von Georg Haasbach geführt. Treffpunkt ist der Parkplatz an der Klosterstraße in Much. Diese 6,5 Kilometer lange Wanderung führt in den Raum Ohmerath / Beiert / Niederhorbach im Grenzgebiet zwischen den Gemeinden Neunkirchen-Seelscheid und Ruppichteroth.

An dem Wanderweg liegen die "Teufelskiste", ein sagenumwobener Felsbrocken, eine "Motte" (ehemalige Befestigungsanlage) sowie zwei besonders bemerkenswerte Bildstöcke. Nach einer Fahrt in Fahrgemeinschaften beginnt und endet die Wanderung in Ohmerath. Danach wird die Wandergruppe in dem nicht weit entfernt liegenden  Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterLandgasthaus Herchenbach  (Eischeid) zu einem gemütlichen Abschluss der Wanderung erwartet.


29.03.2018 - Veranstaltungen, Freizeit, Gemeindeverwaltung:

Einladung zum Mitwandern am Ostersonntag

Eine Information der Gemeindeverwaltung :  An jedem 1. und 3. Sonntag im Monat werden geführte Wanderungen von 12 bis maximal 18 Kilometern angeboten. Treffpunkt ist jeweils um 10 Uhr auf dem Parkplatz Klosterstraße 3 in Much. Von dort aus geht es in Fahrgemeinschaft zum jeweiligen Startpunkt der Wanderungen. Wer es dorthin näher hat, kann nach Absprache auch dort dazustoßen.

Am Ostersonntag, dem 1. April, geht die Wanderung ab Much entlang des Wahnbaches über Herrenteich nach Hillesheim und im Bogen über Hetzenholz und Scheid zurück. Die Strecke ist circa 17 bis 18 Kilometer lang und führt durch abwechslungsreiche schöne Landschaften. Die erste Hälfte verläuft viel durch Wald, die zweite Hälfte in offenem Gelände mit schönen Aussichten, aber viel Asphalt. Nur am Anfang gibt es eine heftigere Steigung, ansonsten einige mäßigere Anstiege - nähere Infos bei Ulla Nölle, Telefon 02245 / 6449854.


29.03.2018 - Umwelt, Soziales, Veranstaltungen:

Aktion 'Much putz(t)munter' wieder mit großer Beteiligung

Ab Samstagmittag wurde der gesammelte Müll am Bauhof in Much zusammengetragen, hier nur ein kleiner Teil des Unrats

Im Rahmen der ortsübergreifenden Aktion "Wir räumen den Kreis auf" wurde auch in Much wieder Müll gesammelt. Am vergangenen Samstag (24.03.) lautete das Motto vor Ort erneut "Much putz(t)munter".

Das Wetter unterstützte die ehrenamtlichen Helfer mit großteils strahlendem Sonnenschein, ihre gemeinnützige Arbeit zu verrichten. Laut Gemeindeverwaltung beteiligten sich rund 270 Bürger/innen, darunter 120 Kinder und Jugendliche, dabei, Straßenränder, Wälder und Siefen von achtlos weggeworfenen Verpackungen und mutwillig abgekipptem Müll zu befreien. Neben Vereinen, Freundeskreisen und Familien hatten sch auch Gruppen mehrerer Kindergärten an der Aktion beteiligt. Insgesamt waren 15 Kubikmeter Müll aufgesammelt und zusammengetragen worden. Neben den Säcken mit kleinteiligen Abfällen befanden sich auch zahlreiche Autoreifen, Farbeimer, Möbel und Haushaltsgeräte, Autobatterien und ein Benzinkanister unter den Fundstücken. (cs)


28.03.2018 - Gemeindeverwaltung, Recht:

Hinweise zur Rechtslage zum Abbrennen von 'Osterfeuern'

Eine Information der Gemeindeverwaltung :  Nach Angaben des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW wurden die Grenzwerte für Feinstaub an den Ostertagen in den vergangenen Jahren stark überschritten. Da sich das Abbrennen von Osterfeuern steigender Beliebtheit erfreut, wird darauf hingewiesen, dass dies nur unter bestimmten Voraussetzungen zulässig ist. Nach § 27 Absatz 1 des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes sind Feuer, die dem Zweck der Beseitigung pflanzlicher Abfälle dienen, grundsätzlich verboten, auch wenn sie zur Osterzeit stattfinden.

Besteht der Zweck des Feuers demgegenüber eindeutig und zweifelsfrei nicht in der Beseitigung pflanzlicher Abfälle, sondern soll das Feuer als öffentliches Osterfeuer ausschließlich dem Brauchtum dienen, so richtet sich seine Zulässigkeit nach den Vorschriften des § 7 Landesimmissionsschutz-Gesetz NRW (LImSchG NW). Demnach ist das Verbrennen sowie das Abbrennen von Gegenständen zum Zweck der Rückgewinnung einzelner Bestandteile oder zu anderen Zwecken (zum Beispiel Brauchtumsfeuer) im Freien untersagt, soweit die Nachbarschaft oder die Allgemeinheit hierdurch gefährdet oder erheblich belästigt werden können.

Von Brauchtumspflege kann in der Regel nur dann gesprochen werden, wenn ein Osterfeuer von in der Ortsgemeinschaft verankerten Glaubensgemeinschaften, Organisationen oder Vereinen ausgerichtet wird und - im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung - für jedermann zugänglich ist. Private Osterfeuer sind demnach vom Brauchtumsbegriff nicht erfasst. Weitere Informationen erhalten Sie im Rathaus, Zimmer 6, oder telefonisch unter der Durchwahl 02245 / 6872.


28.03.2018 - Vereine, Freizeit, Sport:

Die Freibad-Saison kommt in großen Schritten näher

(Foto : 'Bürgerstiftung Waldfreibad Much')

Eine Information der 'Bürgerstiftung Waldfreibad Much':   Am vergangenen Wochenende war das Grünteam wieder fleißig. Das Schwimmerbecken wurde mit vereinten Kräften geschrubbt und strahlt nun wieder in schönem Blau. Beim nächsten Treffen folgen die zwei weiteren Becken und dann kann es bald losgehen. Die Saisoneröffnung findet am Sonntag, den 6. Mai, um 12 Uhr statt. Der Eintritt ist an diesem Tag frei. Da können Sie Ihre Saisonkarte abholen und bei hoffentlich strahlendem Wetter die ersten Runden schwimmen.

Saisonkarten gibt es mit 5 Euro Rabatt im Tourismusbüro in Much sowie letztmalig am 6. Mai im Schwimmbad. An folgenden Tagen stehen wir persönlich für Sie bereit :  31. März ALDI / REWE Much, 7. April EDEKA Marialinden, 21. April 'Huwil-Center' Ruppichteroth, 28. April REWE Seelscheid, 5. Mai ALDI / REWE Much


26.03.2018 - Kreisverwaltung, Tiere, Natur:

Veterinäramt appelliert : Hände weg von jungen Wildtieren !

Eine Information des Veterinäramtes des Rhein-Sieg-Kreises : "Sind die süß !" - Wir freuen uns, wenn wir niedliche Tierbabys beim Spaziergang entdecken. Nicht selten wirkt es so, als ob sie alleingelassen wären und Hilfe benötigen könnten. Dies ist aber in nahezu allen Fällen eine Fehleinschätzung !  Hilfe durch den Menschen ist nur dann gerechtfertigt, wenn junge Wildtiere offensichtlich verletzt aufgefunden werden.

"Handeln Sie in solchen Fällen aber bitte keinesfalls spontan, sondern holen Sie sich immer fachkundigen Rat ein. Tipps zum richtigen Verhalten erhalten Sie zum Beispiel beim Veterinäramt, dem nächstgelegenen Tierarzt, dem Jagdpächter oder dem Forstamt", empfiehlt Dr. Klaus Mann, Leiter der Abteilung Tiergesundheit, und appelliert : "Bei unverletzt aufgefundenen Jungtieren aber gilt immer :  Hände weg und möglichst zügig weitergehen, damit die Eltern sich schnell wieder um die Versorgung ihrer Schützlinge kümmern können.

Es ist in der Natur völlig normal, dass Elterntiere ihre Jungen kurzzeitig allein zurücklassen - zum Beispiel um Nahrung zu beschaffen." Jungtiere bleiben dann nicht selten dicht an den Boden gedrückt liegen, bis die Eltern zurückkehren. Junge, oft schon weitgehend befiederte Vögel wiederum geben ihren Eltern ihre Position natürlicherweise durch lautstarkes Rufen kund. Auch diese Jungvögel brauchen trotz vermeintlicher "Hilfeschreie" keine Unterstützung.

"Wer den Wildnachwuchs aus falsch verstandener Tierliebe mitnimmt, bringt ihn hierdurch möglicherweise in Lebensgefahr, setzt die Tiere aber auf jeden Fall erheblichen Leiden und großem Stress aus. Denn fast niemand ist in der Lage, die elterliche Fürsorge und den natürlichen Lebensraum der Tiere angemessen zu ersetzen", warnt der Kreisveterinär eindringlich. Schon das bloße Berühren solcher Jungtiere kann dazu führen, dass sie von ihren Eltern wegen des anhaftenden menschlichen Geruchs nicht wieder angenommen werden und dann tatsächlich auf den Menschen angewiesen sind. Und das ein Leben lang : "Vom Menschen aufgezogene Wildtiere lassen sich kaum jemals erfolgreich auswildern und sind daher Zeit ihres Lebens auf Versorgung angewiesen", betont Dr. Klaus Mann.


26.03.2018 - Veranstaltungen, Kunst, Personen:

Vorschau auf den 'Textilen Kunst-Wanderweg 2018' in Much

Die Preisträgerinnen - (Pressefoto)

Eine Information des 'Verkehrsverein Much' :  Die Gewinner des "5. Textilen Outdoor Award" stehen fest. Das Atelier Silke Bosbach hat auf der "h+h cologne 2018" elf Personen für die Bereiche Kunst, Handwerk und Design ausgezeichnet :  Sabine Bartels, Marianne Desens, 'Eichendorffschule Schönebeck', Christine Fuchs, Charlotte Heuel, Doris Kaltenbach, Jutta Kohlbeck, Katrin Kümmel, Dr. Ursula Weber, 'Hejtmanek', Silke Willner und Elke Zahn.

Auf der dreitägigen Fachmesse präsentierten die Gewinner ihre Werke dem Publikum in Form von großformatigen Bilderplatten, die ab Juli 2018 auf dem "Textilien Kunstwanderweg 3" in der Naturarena Bergisches Land (Much) ausgestellt werden. Die durch eine vierköpfige Jury festgelegten Gestalter erhielten hochwertige Award-Sachpreis-Taschen im Warenwert von zwischen 100 und 1.000 Euro. Die darin erhaltenen Produkte stammten von über 30 namhaften Kooperations-Partnern der Hobby- und Handarbeits-Branche. Für den Wettbewerb bewarben sich insgesamt 139 Teilnehmer mit dem Schwerpunkt aus Deutschland, Skandinavien, Benelux, Schweiz und Österreich.

Vom 1. bis 28. Juli wird in der Gemeinde Much zum dritten Mal der "Textile Kunswanderweg" realisiert. Auf der sieben Kilometer langen Wanderstrecke wird textile Kunst am Mucher "Familienwanderweg" und in drei am Wanderweg eingerichteten Textil-Galerien zu entdecken sein. Er wird begleitet von buchbaren Wanderführungen.


26.03.2018 - Veranstaltungen, Freizeit, Jugend:

Jugendzentrum bietet in den Osterferien einen Nähkurs an

Eine Information des Jugendzentrum Much :  Endlich nähen lernen - in den Osterferien findet im 'JuZe' ein Nähkurs statt. Ihr lernt wie eine Nähmaschine funktioniert, Ihr lernt verschiedene Verarbeitungs-Techniken, Ihr lernt mit Stoffen umzugehen, Ihr näht euch ein Lieblingsteil. Der Workshop findet vom 3. bis zum 5. April von 14 Uhr bis 16.30 Uhr statt : maximal fünf Teilnehmer ab 10 Jahren, Kosten 50 Euro inclusive Material.


26.03.2018 - Kreisverwaltung, Tiere, Natur:

Richtig mit Hunden in der Natur unterwegs

Eine Information der Kreisverwaltung des Rhein-Sieg-Kreises :  Insbesondere im Wald und dort, wo aufgrund eingeschränkter Sicht mit dem plötzlichen Auftauchen von Wildtieren zu rechnen ist, sollten Hunde angeleint ausgeführt werden. Denn jetzt beginnt die Zeit, in der sich die in der freien Natur lebenden Wildtiere auf die Geburt ihres Nachwuchses vorbereiten. Deshalb appelliert das Veterinäramt des Rhein-Sieg-Kreises an die Hundehalterinnen und Hundehalter, beim Spaziergang mit den "Vierbeinern" ein besonders sorgsames Verhalten an den Tag zu legen und die Anleinpflicht für Hunde in Wäldern unbedingt zu beachten.

Freilaufende Hunde stellen in dieser Zeit für Wildtiere nämlich eine besonders große Gefahr dar :  So können trächtige Wildtiere schon beim Anblick eines freilaufenden Hundes in panikartige Flucht versetzt werden, was schwere Verletzungen oder aufgrund Überanstrengung eine Totgeburt zur Folge haben könnte. Und auch bereits geborene Jungtiere sind gefährdet, da sie in den ersten Lebenstagen vollkommen fluchtunfähig sind und demnach auch für die Hunde eine leichte Beute darstellen, die üblicherweise kein Wild jagen. Außerdem kann es passieren, dass heranwachsende Jungtiere von ihrer Mutter durch jagende Hunde getrennt werden.

Doch nicht nur Wildtiere, auch landwirtschaftliche Nutztiere wie beispielsweise Schaf- und Rinderherden sind immer wieder Opfer jagender Hunde. Ein solcher Vorfall kann für die Besitzerin beziehungsweise den Besitzer infolge von Fehlgeburten und tierärztlichen Behandlungskosten hohe wirtschaftliche Verluste bedeuten."Wer diese Hinweise als Hundehalterin beziehungsweise Hundehalter beachtet, kann mit gutem Gewissen und der gebotenen Rücksicht auf Wild- und Nutztiere auch in der freien Natur seinem Vierbeiner den gewünschten und notwendigen Freilauf ermöglichen", rät Dr. Klaus Mann, Leiter der Abteilung Tiergesundheit des Rhein-Sieg-Kreises.

Hunde, die unkontrolliert Wild und andere Tiere hetzen oder reißen, gelten nach den Bestimmungen das Landehundegesetzes NRW als gefährliche Hunde und dürfen grundsätzlich nur noch angeleint ausgeführt werden. Bei Zuwiderhandlung drohen empfindliche Geldbußen. Hundehalter, die sich als "unbelehrbar" erweisen und dem Jagdtrieb ihrer Vierbeiner gleichgültig gegenüberstehen, müssen mit ordnungsbehördlichen Maßnahmen der zuständigen Ordnungsämter rechnen.


24.03.2018 - Vermischtes:

Die Sommerzeit sorgt für längere Abende bei Helligkeit

Es ist wieder soweit, in dieser Nacht werden die Uhren um eine Stunde vorgestellt. Die diesjährige Sommerzeit beginnt - und mit ihr die übliche Diskussion über die Sinnhaftigkeit der Maßnahme, die in Deutschland 1980 nach 30-jähriger Pause wiedereingeführt wurde, seit 1996 einheitlich in der EU gilt. Statistisch gesehen schwindet die Zustimmung zur Umstellung der Uhren, die Fahrpläne durcheinanderwürfelt und den Biorhythmus beeinflußt.

Der größte Vorteil der Sommerzeit wird dabei oft übersehen :  In der warmen Jahreszeit ist es abends eine Stunde länger hell, was gerne zum Verweilen im eigenen Garten oder der Außengastronomie genutzt wird. Darauf will man ungern verzichten. - Die "verlorene Stunde" gibt es dieses Jahr übrigens am 28. Oktober zurück. (cs)


24.03.2018 - Politik, Verkehr, Wirtschaft:

Werbeschilder an Landstraßen in Ausschußsitzung moniert

Eine des (hier verfremdeten) Hinweisschilder

Seitens der SPD-Fraktion kam in der jüngsten Sitzung des Planungs- und Verkehrs-Ausschusses die Frage auf, wie es sein könne, daß die Landesstraßen 312 und 360 im Westen von Much "mit Schildern gepflastert" seien, die auf ein privatwirtschaftliches Angebot hinweisen. Wahlplakate oder Hinweise von Vereinen würden dagegen vom 'Landesbetrieb Straßen NRW' direkt abgeräumt, wenn sie an solchen Stellen aufgestellt würden. Die Gemeindeverwaltung sagte zu, die Situation zu prüfen.

Die Antwort auf die Frage kann man vorwegnehmen, wenn man die beanstandeten Schilder betrachtet :  Sie widersprechen gleich in mehrerlei Hinsicht der Gesetzeslage. Denn Werbung in direkter Nähe zu Bundes- und Landesstraßen ist außerorts unzulässig, hier bestehen feste Abstandsregeln (Wahlwerbung ausgenommen). In diesem Fall kommt hinzu, daß die Werbung teils unmittelbar vor Schilderträgern von Verkehrsschildern und an Einmündungsbereichen plaziert wurde, hier ist jegliche Werbung untersagt.

Darüber hinaus wurden die Schilder gestalterisch exakt an das Erscheinungsbild der gelben Richtungswegweiser angelehnt und erwecken somit den Anschein amtlicher Verkehrszeichen. Die durchaus aufwendig hergestellten Schilder dürften somit eine kurze Verweildauer haben. (cs)


21.03.2018 - Vereine, Personen:

Ernteverein Markelsbach stellt diesjähriges Erntepaar vor

Das neue Erntepaar Ella und Waldi - (Foto : Ernteverein Markelsbach)

Eine Information des Ernteverein Markelsbach :  Pauken-Schlag schon in der ersten Versammlung 2018 :  Bevor Vorsitzender Karl Heinz Schmidt am letzten Sonntag mit den guten Nachrichten loslegen konnte, gedachten wir unseres verstorbenen "Onkel Schorsch". Er hatte 70 Jahre unseren Verein mit Ideen und Arbeiten jeglicher Art unterstützt. Nochmals Danke !

Nach dem besinnlichen Teil platzte der Vorsitzende mit der wichtigsten Nachricht des Jahres heraus :  Er nannte das Erntepaar 2018 !  Dabei muss man wissen, dass unser kleiner Verein (45 Mitglieder) jedes Jahr bangen muss, weil praktisch alle dieses Amt schon mindestens einmal innehatten. Umso erfreulicher ist, dass Ella und Waldemar Pausner nach 2009 wieder antreten. Wir werden die beiden nach Kräften unterstützen.

Danach wurde der Rahmen der Jahrestour 2018 vorgestellt :  Es gab eine sehr gute Resonanz; es sind nur noch wenige Plätze frei. Auch das Erntefest 2018 spielte im Vortrag vom Präsidenten natürlich eine Rolle: Da wollen wir wieder Neues und Überraschendes bieten. Und auch zum Schluss der Versammlung gab es Gutes zu berichten :  Mit großem Applaus wurden neue, junge Mitglieder aufgenommen.
für den Vorstand - Hartmut Erwin


18.03.2018 - Technik, Baumaßnahmen, Kreisverwaltung:

Neue Details zum Breitbandausbau in Mucher Ortsteilen

Die von der Kreisverwaltung veröffentlichte Karte zeigt die einzelnen Cluster (hier mit den Ortsnamen versehen), deren Kabelverzweiger ans Glasfasernetz angeschlossen werden. Trotz der groben Darstellung erlaubt die räumliche Genauigkeit der Karte eine Einschätzung, welche Bereiche der beiden nur teilweise berücksichtigten Ortschaften in den Ausbau einbezogen werden : in Kreuzkapelle der äußerste Süden, in Marienfeld der Norden und das östliche Ende der Oberdörferstraße rund um den Kindergarten

 
Vor kurzem berichteten wir über den aktuellen Stand des geplanten Breitband-Ausbaus in Much (siehe  Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterBericht vom 9. März ). In einer Sitzung des Wirtschaftsförderungs-Ausschusses waren die Listen der beiden Much betreffenden Ausbaulose vorgestellt worden. Die dort präsentierte und von uns veröffentlichte Liste enthielt jedoch nur diejenigen Ortsteile, deren bestehende Verteiler - in korrekter Bezeichnung Kabelverzweiger - nun an das Glasfasernetz angebunden werden sollen. Mehr als vierzig zumeist kleinere Orte, Weiler und Wohnplätze wurden jedoch nicht erwähnt. Dies kann mehrere Gründe haben.

Fakt ist, daß das gesamte Gemeindegebiet so ausgebaut werden soll, daß eine flächendeckende Versorgung der Orte mit einer Übertragungsrate von mindestens 30 Megabit pro Sekunde im Download erreicht wird, in 98 Prozent der Fälle sogar von 50 Megabit. Ausgebaut wird aber nur dort, wo der Wert von 30 Megabit zuvor von keinem Anbieter über Kabel erreicht wurde (bestehende LTE- und Funklösungen wurden nicht berücksichtigt, sie gelten als nicht förderschädlich). Wenn ein Ort bereits in kabelgebundener Form mit mindestens 30 Megabit / Sekunde als versorgt gemeldet wurde, ist der Ausbau dort nicht förderfähig, also erfolgen im aktuellen Förderprogramm des Bundes dort keine weiteren Maßnahmen.

Dies betrifft neben Teilen von Marienfeld und Kreuzkapelle auch mehrere der unerwähnten Orte, darunter etwa Sommerhausen, Roßhohn und Wohlfarth. Die genannten Ortsteile seien, so die für die Koordination des Ausbaus zuständige Kreisverwaltung auf unsere Anfrage, bereits heute durch die Firma 'eifelnet' mit der erforderlichen Bandbreite versorgt. Inwieweit dieser Versorgungsgrad in der Praxis tatsächlich erreicht wird, darüber werden von Anliegern teils Zweifel geäußert.

Andere in den Ausbaulisten ungenannte Ortsteile werden über Nachbarorte versorgt werden. Dies betreffe, so die Kreisverwaltung, unter anderem Esinghausen, Heckhaus (beide über Henningen), Neverdorf (über Eckhausen) und Niederheimbach (über Hetzenholz oder Markelsbach). In solchen Fällen werde aufgrund der (Kupfer-)Leitungslänge zum Verteiler im Nachbarort teils nicht die volle Bandbreite von 50 Megabit / Sekunde erreicht werden, wohl aber die angestrebten 30 Megabit. Der Status der Ortschaft Huven an der Grenze zu Seelscheid sei derzeit unklar und wird noch überprüft. In Kürze soll eine Veröffentlichung erfolgen, die eine detailliertere Übersicht bietet. (cs)


17.03.2018 - Feuerwehr, Polizeimeldungen:

Update zum Brand des Fachwerkhauses in Klauserhof

Die letzten Flammen des Fachwerkhaus-Brandes im Naafbachtal konnten am gestrigen Abend erstickt, die Löscharbeiten somit nach acht Stunden abgeschlossen werden. Die Erdgeschoßdecke war während des Brandes teilweise eingestürzt und hatte entsprechende Trümmerlasten in der Wohnung zurückgelassen. Zudem hatte der Brand auch auf die Küche im Erdgeschoß übergegriffen. Die letzten der insgesamt rund 70 in die Löscharbeiten eingebundenen Wehrleute rückten gegen 23 Uhr von der Einsatzstelle ab. Zwischenzeitlich waren sie vom 'DRK' und den 'Johannitern' vor Ort mit Gulaschsuppe, Nudeln und Getränken versorgt worden.

Auch die Landesstraße 318 konnte gegen 22 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben werden, nachdem die Schlauchleitung zwischen Növerhof und Klauserhof wieder zurückgebaut worden war. Zuvor war gegen 20 Uhr eine der vermißten Katzen dem Anschein nach wohlbehalten aufgefunden worden. Als die Wehrleute Kleidungsstücke aus dem weder vom Feuer noch von Rußentwicklung betroffenen Zimmer in einem Anbau bargen, habe die Katze plötzlich im Raum gestanden. Offenbar hatte sie sich dort versteckt. Über das Schicksal der beiden weiteren vermißten Tiere war bis gestern abend nichts bekannt. (cs)


17.03.2018 - Baumaßnahmen, Technik, Wirtschaft:

Hölzerne Masten der Stromversorgung werden überprüft

Freilegen des Mastfußes, um diesen auf seine Standfestigkeit zu untersuchen - (Foto : 'Westnetz')

Eine Information des Verteilnetz-Betreibers 'Westnetz' :  Bis Mitte des Jahres werden in allen Ortschaften der Gemeinden Much und Ruppichteroth die Holzmasten der Stromversorgung und Straßenbeleuchtung überprüft. Ein Fachunternehmen führt diese Überprüfung im Auftrag des Verteilnetz-Betreibers 'Westnetz' durch. Noch gut erhaltene Masten werden zum Schutz gegen Fäulnis mit Mastpflegemitteln behandelt. Auf Dauer werden nicht mehr standfeste Masten entsprechend klassifiziert und durch neue ersetzt.

"Bei der Kontrolle geht es darum, die Masten auf ihre Standsicherheit, Insektenbefall oder Fäulnis zu untersuchen. Dabei stehen Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie Umweltverträglichkeit und Versorgungs-Sicherheit im Vordergrund", erklärt Franz-Josef Söntgerath als zuständiger Netzbetriebsmeister im 'Westnetz'-Regionalzentrum Sieg. Die Arbeiten dauern bis zum Sommer.

Grundstückseigentümer und Anlieger werden gebeten, den Fachkräften den Zutritt zu ihren Grundstücken zu ermöglichen. Die Mitarbeiter können sich ausweisen. Rückfragen können unter Telefon 02241 / 542304 an das Regionalzentrum Sieg in Siegburg gerichtet werden.


17.03.2018 - Gemeindeverwaltung, Jugend:

Taschengeldbörse Much im Jugendzentrum erreichbar

Eine Information des Jugendzentrum Much :  
Endlich, es wird wärmer und die Tage werden länger !  Es beginnt eine Zeit, in der der Garten besonders viel Arbeit beansprucht. Unsere Taschengeldbörse ist die perfekte Gelegenheit, eine helfende Hand, beispielsweise für den Garten, zu finden. 
Mucher Bürger, die Hilfe benötigen, können sich bei der Taschengeldbörse melden. Vermittelt und betreut wird diese von Lina Steven und Katja Jonas vom Jugendzentrum Much.


Jugendliche, die sich Arbeiten wie Rasen mähen, Unkraut jäten, Seniorenbetreuung, Entrümpelungs-Aktionen, Hunde Gassi führen oder ähnliches zutrauen, melden sich bitte auch bei uns. 
Kontakt kann man telefonisch, via Email oder persönlich mit uns aufnehmen. 
Das Jobangebot sowie die Jobsuche nehmen wir in unsere Datenbank auf und versuchen schnell zu vermitteln.


Persönlich erreicht man uns am besten montags bis donnerstags von 14 bis 18 Uhr im 'JuZe'. Dort kann man sich auch direkt persönlich vorstellen. 
E- Mail :  Öffnet ein Fenster zum Versenden einer E-Mailkatja.jonas(at)juzemuch.de  oder  Öffnet ein Fenster zum Versenden einer E-Mail
lina.steven(at)juzemuch.de
 , Telefon : 02245 / 5430


16.03.2018 - Feuerwehr, Polizeimeldungen:

Fachwerkhaus im Naafbachtal wurde ein Raub der Flammen

Zu einem vergleichsweise einsam im Wald am Rande des Naafbachtals gelegenen Fachwerkhaus wurde die Freiwillige Feuerwehr heute kurz vor 14 Uhr gerufen. Grund war ein Brand im Dachgeschoß, so die Erstmeldung. Eine hohe Rauchsäule wies den Einsatzkräften den Weg schon aus weiter Entfernung. Als die Wehrleute an dem zum Weiler Klauserhof gehörenden Gebäude nahe der Landesstraße 318 eintrafen, schlugen bereits hohe Flammen aus einem Giebelfenster. Ein anwesender Bewohner hatte das Haus bereits verlassen. Auch ein Hund und zwei Katzen gelangten ins Freie, weitere Katzen wurden aber vermißt.

Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig. Zunächst mußte ein Löschfahzeug und die Drehleiter über unbefestigten, durch den zunehmenden Regen teils aufgeweichten Boden zum Haus gelangen. Ein weiteres Problem stellte die Wasserversorgung dar. Mangels eines Hydranten im näheren Umfeld, legte die Feuerwehr eine Schlauchleitung vom einen Kilometer entfernten Növerhof zum Brandort. Als der Brand gelöscht schien, war das mitgeführte Wasser der beiden im eigentlichen Einsatz befindlichen Löschfahrzeuge verbraucht. Um nicht von einer Schlauchleitung abhängig zu sein, pendelten mehrere Löschfahrzeuge der Mucher Wehr und des nachalarmierten Löschzugs Seelscheid zwischen Hydranten in Nachbarorten wie Mohlscheid und dem Einsatzort, um die Wassertanks nachzufüllen.

Immer wieder züngelten Flammen aus dem zunehmend löchriger werdenden Dach. Die Löscharbeiten zogen sich bis in den späten Nachmittag hin. Am Vorabend wurden weitere Feuerwehrleute alarmiert, um die zunächst 50 eingesetzten Kräfte aus Much und Seelscheid ablösen zu können. Die Brandursache ist derzeit unklar. Als eine Möglichkeit wurde genannt, daß ein unbemerkter Kaminbrand durch die Hitzeentwicklung auf das Obergeschoß oder Dach übergegriffen haben könnte. Näheres müssen Brandexperten der Polizei untersuchen.

Das Obergeschoß des zuvor schmucken Fachwerkhauses wurde völlig zerstört. Das Löschwasser dürfte auch das Erdgeschoß schwer in Mitleidenschaft gezogen haben. Die Polizei schätzt den Sachschaden zunächst vorsichtig auf 80.000 Euro. Die von Seelscheid in Richtung Overath führende Landesstraße 318 mußte zwischen der Ortschaft Növerhof und der L 312 während des gesamten Einsatzes gesperrt bleiben. Über das Schicksal der vermißten Katzen liegen derzeit keine aktuellen Informationen vor. (cs)


16.03.2018 - Veranstaltungen, Natur, Gemeindeverwaltung:

Obstbaumveredlungs-Kurs im Technik- und Bauernmuseum

Eine Information der Gemeindeverwaltung :  Am 23. März findet um 14 Uhr in Berzbach der beliebte Obstbaumveredlungs-Kurs statt. Jeder Teilnehmer kann zum Tausch und zur Bereicherung der Artenvielfalt auch seine eigenen Edelreiser mitbringen. Einige Arten wie Goldparmäne, Gravensteiner, Roter Boskoop, Jakob Lebel und andere sind bereits vorhanden. Der selbst veredelte Baum darf natürlich wie immer mit nach Hause genommen werden. Die Teilnehmer Anzahl ist begrenzt. Bei Interesse bitte Anmeldung bei Frau Julia Switala, Telefon 02245 / 6825, e-mail : Öffnet ein Fenster zum Versenden einer E-Mailjulia.switala(at)much.de


16.03.2018 - Feuerwehr, Polizeimeldungen:

Gasleck an Zuleitung eines Flüssiggas-Außentanks in Eigen

Ein Feuerwehr-Einsatz im Ortsteil Eigen am gestrigen Nachmittag war die Folge eines Gasaustritts. Ein Handwerker hatte Gasgeruch und eine Leckage an der Befüll-Leitung eines Flüssiggas-Außentanks festgestellt. Die Rettungsleitstelle wurde verständigt, weil er keine Möglichkeit sah, die Leitung druckfrei zu stellen ohne den Tank abzupumpen. Daraufhin wurden Freiwillige Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei gegen 15.45 Uhr zur Kreisstraße 11 nach Eigen entsandt. Auch die Einsatzkräfte konnten mit eigenen Mitteln nicht eingreifen, so daß eine Fachfirma hinzugezogen wurde.

Der Techniker fand zwei Lackagen an der Leitung, die von der Seite des Einfamilienhauses zum weiter entfernt im Garten stehenden Außentank führt. In dieser Leitung befand sich noch Gas, das von einer Befüllung des Tanks in den Vortagen herrührte. Er konnte die defekte Zuleitung entleeren, ein Abpumpen des Tanks in einen mitgeführten Gastankwagen war jedoch nicht notwendig. Die defekte Leitung, die nicht mehr aktuellen Standards entsprechen würde, muß später ersetzt werden. Daraufhin konnten die Einsatzkräfte nach rund einer Stunde wieder abrücken. (cs)


15.03.2018 - Polizeimeldungen:

Kriminalitäts-Statistik 2017 für den Kreis und die Gemeinde

Kriminaldirektor Ralf Dittrich, Landrat Sebastian Schuster, Leitender Polizeidirektor Günter Brodeßer und Pressesprecher Burkhard Rick (von links nach rechts) stellten die Zahlen vor

In der vergangenen Woche stellte die Kreispolizeibehörde die Zahlen der Kriminalitäts-Statistik für das Jahr 2017 vor. Dabei wurde die Entwicklung im Ganzen als positiv bewertet. Das dritte Mal in Folge sank die Gesamtzahl der erfaßten Straftaten, insbesondere im Deliktsbereich des Diebstahls (hier minus 20 Prozent). Im Bereich der Behörde - elf Kommunen des rechtsrheinischen Kreisgebietes ohne Bad Honnef und Königswinter, welche vom Polizeipräsidium Bonn betreut werden - belief sich die Gesamtzahl auf 20.059 Taten, 7,5 Prozent weniger als im Vorjahr (21.659).

Auch die Aufklärungsquote über alle Deliktsfelder hinweg stieg und erreichte den höchsten Wert "seit mindestens elf Jahren", so die Polizei. Sie betrug 54,8 Prozent und lag somit rund fünf Prozent höher als in den Vorjahren. Die seitens der Polizei gerne verwendete Kriminalitäts-Häufigkeitszahl schafft eine Vergleichbarbeit mit anderen Regionen. Sie sank im Bereich der Behörde 2017 auf 5.428 Fälle pro 100.000 Einwohner, landesweit (NRW) belief sie sich auf 7.677.

Die Bekämpfung von Wohnungseinbrüchen bleibt weiterhin Haupt-Handlungsfeld der Kreispolizei. Allerdings mußte nach deutlich gesunkenen Zahlen in den Vorjahren ein leichter Anstieg um 26 auf 901 Fälle verzeichnet werden. Die Steigerung muß andererseits relativiert werden, weil die mitgezählten Einbruchsversuche deutlich zunahmen (von 368 auf 440 Fälle). Die vollendeten Wohnungseinbrüche sanken dagegen von 507 auf 461 Fälle. Verbesserte technische Sicherungs-Maßnahmen und erhöhte Aufmerksamkeit, verbunden mit diesbezüglicher Aufklärung, werden für diese Entwicklung verantwortlich gemacht.

In den weiteren Deliktsfeldern beliefen sich die Fälle von Gewaltkriminalität nahezu stabil auf 619, darunter ein Mord in Siegburg und fünf Totschlags-Versuche, 461 gefährliche oder schwere Körperverletzungen, 125 Raubdelikte und 31 Fälle von Vergewaltigung oder sexueller Nötigung. Die Straßenkriminalität sank deutlich um fast 20 Prozent auf 4.803 Taten, Hierzu zählen 1.052 Fälle von Diebstählen aus oder Totalverluste von Kraftfahrzeugen, 791 Sachbeschädigungen an Fahrzeugen, 971 Fahrrad-Diebstähle, 752 sonstige Sachbeschädigungen und 433 Taschendiebstähle.

Zudem wurden 202 Fälle von Computer-Kriminalität (hierzu zählen auch Betrugsfälle mit Bankkarten) und 1.092 Fälle von "Straftaten mit dem Tatmittel Internet" registriert. Die Betrugsfälle insgesamt stiegen auf 4.602 Fälle an. Die Steigerung beruht allerdings auf einem einzigen Tatverdächtigen, dem mehr als 700 Fälle durch das Betreiben eines Fake-Shops im Internet angelastet werden.

Much ist zweitsicherste Kommune im rechtsrheinischen Kreisgebiet

Bei der räumlichen Aufteilung der Straftaten rangiert absolut Troisdorf vor Sankt Augustin und Siegburg an der Spitze, bezogen auf die Einwohnerzahl ist Siegburg vor Troisdorf, Eitorf und Hennef "führend". Die wenigsten Fälle wurden in absoluten Zahlen in Ruppichteroth, Much, Neunkirchen-Seelscheid, Windeck und Lohmar verzeichnet. Die einwohnerbereinigt sicherste Kommune ist Neunkirchen-Seelscheid vor Much, Niederkassel, Ruppichteroth und Lohmar.

Betrachtet man Much separat, ergeben sich folgende Zahlen :  Die Gesamtzahl der Straftaten sank um 6 Prozent von 414 auf 391 Fälle bei einer gestiegenen Aufklärungsquote von 56,8 Prozent. Statistisch verzeichnet wurden ein versuchter Totschlag, 5 Sexualstraftaten (Vorjahr 5), 50 Körperverletzungen (38), 117 Diebstähle (162), 49 Betrugsfälle (33), 52 Sachbeschädigungen (53), 17 ermittelte Rauschgift-Delikte (13) und 100 sonstige Delikte (108).

In den genannten Feldern sind unter anderem folgende Einzeldelikte enthalten : 15 Wohnungseinbruchs-Diebstähle (Vorjahr 22), 2 ermittelte Ladendiebstähle (9), 8 Fahrrad-Diebstähle (2), 4 Taschendiebstähle (3), 10 Fälle von Gewaltkriminalität (12) und 78 Fälle von Straßenkriminalität (101).

Besondere Sorge bereitet der Polizei die zunehmende Tendenz von Angriffen auf Polizeibeamte. Im Jahr 2017 wurden im Zuständigkeitsgebiet der Kreispolizei 80 Fälle von Widerstandshandlungen gegenüber Beamten verzeichnet, zehn Prozent mehr als im Vorjahr. Unter den 76 Tatverdächtigen befanden sich 52 Wiederholungstäter, in 53 Prozent der Fälle standen sie unter Alkoholeinfluß. (cs)


13.03.2018 - Soziales, Kirchliches:

Mucher 'Lotsenpunkt' informiert über seine Angebote

Eine Information des 'Lotsenpunkt' Much :  Die Beratung der Zukunftslotsen steht Ihnen bei Geldsorgen, Erziehungsproblemen, Lebenskrisen, Schwierigkeiten bei Behördengängen oder mit Formularen kompetent, vertraulich und kostenlos zur Seite. Darüber hinaus sind sie auch telefonisch erreichbar unter 02245 / 4418. Die Sozialberatung des 'SKF' erfolgt jeden ersten und dritten Donnerstag im Monat von 14 bis 16 Uhr, jeden zweiten und vierten Donnerstag im Monat von 14 bis 16 Uhr in Much, Pfarrheim 'Sankt Martinus', Klosterstraße 8. Die Diplom-Sozialpädagogin Heike Gießrigl vom Sozialen Dienst des 'SKF' steht für Beratungsgespräche zur Verfügung. Für Gespräche mit Frau Gießrigl bitten wir um eine Terminabsprache (Telefon 02241 / 958046).


12.03.2018 - Vereine, Freizeit, Sport:

Waldfreibad öffnet am 6. Mai - Saisonkarten erhältlich

(Foto : 'Bürgerstiftung Waldfreibad Much')

Eine Information der 'Bürgerstiftung Waldfreibad Much' :  Die ersten Vorbereitungen für die neue Saison im Waldfreibad laufen bereits, das Grünteam wartet auf das milde Wetter, um mit den Außenarbeiten beginnen zu können. Ein Baum fiel dem Sturm zum Opfer, dieser muss noch beseitigt werden.

Die Saisonkarten sind gedruckt und warten auf ihre Besitzer. Unsere ehrenamtlichen Helfer erwarten Sie in diesem Jahr in der Zeit von jeweils 10 bis 14 Uhr wie folgt :  31. März REWE / ALDI Much, 7. April EDEKA Marialinden, 21. April 'Huwil-Center' Ruppichteroth, 28. April REWE Seelscheid, 5. Mai REWE / ALDI Much. Außerdem können Sie die Saisonkarten im Tourismusbüro Much und im Schreibwarengeschäft in Much, Hauptstraße 27, erwerben.

Die Saisoneröffnung findet am 6. Mai um 12 Uhr statt. Kommen Sie vorbei und holen Sie sich Ihre Saisonkarte ab, schauen sich die Neuerungen an und trinken mit uns gemütlich einen Kaffee und genießen den selbstgebackenen Kuchen.


09.03.2018 - Technik, Baumaßnahmen, Kreisverwaltung, Gemeindeverwaltung:

Flächendeckende Breitband-Anbindung in den Startlöchern

(Grafik : Kreisverwaltung Rhein-Sieg-Keis)

Sehnsüchtig wartet man in vielen Teilen Muchs auf eine halbwegs zeitgemäße Internet-Anbindung. Die vielerorts völlig unzureichenden Übertragungsraten stellen einen erheblichen Standortnachteil nicht nur für kleinere oder größere Firmen dar. Auch als Wohnstandort werden Orte mit fehlender Anbindung an das Breitbandnetz zunehmend unattraktiver. Viele Bewohner fühlen sich abgehängt von einer Welt mit stetig steigendem Digitalisierungsgrad. Nun ist Abhilfe auf breiter Front in Sicht.

Wie bereits berichtet, plant die Kreisverwaltung mit Fördermitteln des Bundes einen flächendeckenden Breitband-Ausbau des Kreisgebietes, wenn dieser nicht bereits durch den freien Markt erfolgt ist. Nun wurden die konkreten Planungen für Much vorgestellt. Sie sehen eine Versorgung aller Haushalte mit Download-Raten von mindestens 30 Megabit / Sekunde vor, für 98 Prozent der Haushalte und Betriebe sogar von mindestens 50 Megabit / Sekunde. Nach dem Abschluß des Bieter- und Vergabeverfahrens sollen die Bauarbeiten - um rund ein Jahr verspätet - in diesem Jahr beginnen. Die Bauzeit wird mit rund eineinhalb Jahren veranschlagt, so daß einige Orte vielleicht noch in diesem Jahr, die meisten im Folgejahr mit der Anbindung rechnen dürfen. (cs)

Unser Bericht nennt alle vom Ausbau profitierende Ortsteile, ihre Zuordnung zu den Vergabelosen und viele Detail-Informationen zum Verfahren :


09.03.2018 - Gemeindeverwaltung, Umwelt, Soziales:

'Much putzt sich raus' - Aktion sauberes Much am 24. März

Eine Information der Gemeindeverwaltung :  Am Samstag, dem 24. März, ist es wieder soweit. In Much findet ein großer Frühjahrsputz statt, der auch in diesem Jahr in die kreisweite Aktion "Wir räumen den Kreis auf" eingebunden ist (Teilnehmer, Infos, Fotos unter  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.wir-raeumen-den-kreis-auf.de ). Der viele Streumüll an Straßenrändern, Wegrändern, in Siefenbereichen, auf Plätzen und vielen anderen Flächen soll wieder aufgesammelt werden.

Wer kann mitmachen ?  Alle Vereine, Schulen, Ortsgemeinschaften, Kindergärten, Familien, einfach alle Personen, die sich über den vielen Müll schon lange ärgern, sind aufgerufen sich an der Müllsammelaktion zu beteiligen.

Wie kann man mitmachen ?  Ganz einfach. Wer mitmachen möchte, meldet sich an unter der Telefon-Nummer 02245 / 6825 bei Frau Switala oder unter der Telefon-Nummer 02245 / 6865 bei Herrn Freiburg. Hier geben Sie einfach den Bereich an, in dem Sie sammeln möchten. Die erforderlichen Müllsäcke und Handschuhe erhalten Sie einige Tage vor der Sammelaktion beim Bauhof in Much (Telefon 02245 / 6883 oder 6856). Alles weitere erfahren diejenigen, die mitmachen wollen, von Frau Switala oder Herrn Freiburg.



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