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Nachrichten - Archiv 2017

15.03.2017 - Kreisverwaltung:

'Regionale 2022/25'-Zuschlag für das 'Bergische Rheinland'

Das "Bergische Rheinland", ein Zusammenschluß des Oberbergischen Kreises mit den eher ländlich geprägten Regionen des Rheinisch-Bergischen Kreises und des Rhein-Sieg-Kreises, hat den Zuschlag für das Förderprogramm der 'Regionale' in den Jahren 2022 / 2025 erhalten. Gemeinsam mit zwei anderen Regionen setzten sich die Bergischen Kommunen gegen vier weitere Mitbewerber aus Nordrhein-Westfalen durch.

Das Gebiet des "Bergischen Rheinland" umfaßt den kompletten Oberbergischen Kreis, den Rheinisch-Bergischen Kreis mit Ausnahme der jeweils westlichen Ortsteile von Bergisch Gladbach und Rösrath sowie aus dem Rhein-Sieg-Kreis die Kommunen Lohmar, Neunkirchen-Seelscheid, Much, Ruppichteroth, Eitorf, Windeck und den Ostteil von Hennef. Er repräsentiert insgesamt 28 Städte und Gemeinden mit rund 716.000 Einwohnern. Näheres zur gemeinsamen Initiative der drei Kreise in einer aktuellen Verlautbarung des federführenden Oberbergischen Kreises :


14.03.2017 - Vereine, Personen:

Ernteverein Markelsbach stellt sein neues Erntepaar vor

Das neue Markelsbacher Erntepaar Andrea und Dirk Welp mit Tochter Maike - (Foto : Ernteverein Markelsbach)

Eine Information des Ernteverein Markelsbach :  Vorsitzender Karl Heinz Schmidt ließ die Katze (Erntepaar 2017) aus dem Sack !  Gemunkelt wurde schon vorher, doch bei der letzten Versammlung wurde es offiziell :  Das Erntepaar 2017 werden Andrea und Dirk Welp. Der Zeitpunkt ist auch kein Zufall. Andreas Eltern, Renate und Klaus Scholder, waren vor 50 Jahren unser Erntepaar. Dirk Welp hatte dann sozusagen in den Ernteverein Markelsbach eingeheiratet (1998). Beide hatten das Amt schon vor 15 Jahren inne. Nun ist Tochter Maike groß. Da können sich Andrea und Dirk dem schönen Amt entspannt widmen.

Die Erntemutter hat bei der Post gelernt und bis 2007 in der Zustellung und Verwaltung gearbeitet. Dirk ist im öffentlichen Dienst angestellt. Im Ernteverein ist er für viele, auch knifflige, Arbeiten zuständig. "Fest angestellt" ist er als Trainer bei den 'Dancing Kids'. Tochter Maike ist Mitglied dieser Tanzgruppe und auch beim Walken, Skifahren, Motorradfahren und Snowboarden mit ihren Eltern aktiv. Bei allen Aktivitäten spielt der eigene Wohnwagen eine wesentliche Rolle. Die Vorfreude auf die kommende Amtszeit ist groß. Etwas wehmütig erinnern sich Andrea und Dirk an den letzten großen Erntezug unseres Vereins vor 15 Jahren, allerdings auch daran, dass im damaligen Gottesdienst ganz ohne Orgelbegleitung gesungen werden musste.

Der ganze Verein wird das Erntepaar unterstützen und mithelfen, dass das Erntefest 2017 vom 18. bis 20. August ein schöner Erfolg wird.


12.03.2017 - Feuerwehr:

Chlorhaltiges Reinigungsmittel verursachte Großeinsatz

Einem ABC-Alarm mittlerer Stufe galt der Sirenenalarm heute vormittag. Gegen 11.15 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr wegen eines vermeintlichen Chlorgas-Austritts in einem Wohnhaus nach Kranüchel gerufen. Vor Ort erwies sich die Situation als weniger dramatisch als befürchtet. In einem Einfamilienhaus mit Indoor-Swimmingpool war - möglicherweise bei Reinigungs-Arbeiten - ein rund zehn Liter fassendes Behältnis mit einem chlorhaltigen Reinigungsmittel umgefallen. Es war aber nur eine geringe Menge ausgetreten, die von den Feuerwehrleuten aufgenommen wurde.

Die vorsichtshalber alarmierten und noch auf der Anfahrt befindlichen Meßgruppen der Feuerwehren aus den größeren Städten des Kreisgebietes konnten den Einsatz noch vor ihrem Eintreffen abbrechen. Ebenfalls konnten ein Großteil der vor Ort befindlichen Feuerwehr-Einheiten aus Much und Neunkirchen sowie der Rettungsdienst kurzfristig wieder abrücken. (cs)


11.03.2017 - Schulen, Gemeindeverwaltung, Politik:

Besorgnis wegen sinkender Schülerzahlen an Gesamtschule

Die Anmeldesituation an der Mucher Gesamtschule für das Schuljahr 2017/18 stand auf der Tagesordnung der dieswöchigen Sitzung des Schulausschusses. Schulleiterin Andrea Friedrich informierte die Ausschuß-Mitglieder über den aktuellen Stand. Demnach liegen derzeit 108 Anmeldungen für die Gesamtschule vor (Stand 08.03.), es gäbe aber immer noch einzelne Nachzügler, weil andere Schulen nun erst Ablehnungen aussprechen würden. Andererseits wären auch noch Abmeldungen zu erwarten, weil manche Kinder erfahrungsgemäß bei mehreren Schulen angemeldet worden seien.

In der Summe sei eine Jahrgangsstärke von 110 Schülern realistisch. Damit seien es deutlich weniger als in den Vorjahren. Die bisherige Stärke der ersten fünf Jahre lag bei im Schnitt 140 bis 150 Schülern. Der Rückgang sei durch die in diesem Jahrgang geringere Schülerzahl an den Mucher Grundschulen erklärbar. Man war aber zunächst von einer höheren Zahl von Anmeldungen ausgegangen, so die Schulleiterin.

Die größte Zahl der Übertritte erfolge mit 69 von der Grundschule Klosterstraße, während die in diesem Jahrgang einzügige Grundschule in Marienfeld nur fünf Schüler beitrage. Die räumliche Nähe zu Gymnasium und Sekundarschule in Nümbrecht spiele hierbei eine Rolle. Wie schon in den Vorjahren kommen - aufgrund der dortigen neuen Schulangebote - deutlich weniger Schüler aus Ruppichteroth und Neunkirchen nach Much, aber auch aus Seelscheid sei die Zahl von rund 20 auf nun 13 zurückgegangen. Die Zahlen aus Overath seien mit 15-20 stabil, ebenso die aus Drabenderhöhe.

Bürgermeister Norbert Büscher erinnerte, daß bei Einrichtung der Gesamtschule mit der Hälfte der Schülerzahl aus benachbarten Kommunen kalkuliert worden sei. Nur daher sei die 5-Zügigkeit der Schule von der Bezirksregierung genehmigt worden. Wenn die Zahl der auswärtigen Schüler wegbreche, könnte irgendwann nur noch eine 4-Zügigkeit genehmigt werden. Aus diesem Grund sollten die Infoabende für Mucher Eltern intensiviert werden, um Abwanderungen von Schülern zu verringern. Auch erhofft man sich eine positive Wirkung durch den bevorstehenden Anlauf der Oberstufe 2018 sowie durch den geplanten Neubau am Schulzentrum (Öffnet einen internen Link im aktuellen Fensterwir berichteten). Dies solle künftig verstärkt kommuniziert werden.

Fachbereichsleiter Stefan Mauermann betrachtete die Anmeldezahlen "mit großer Sorge". Die Übertrittsquote von den Mucher Grundschulen zur örtlichen Gesamtschule sei deutlich geringer als die ursprünglich erhofften 60 Prozent. Am 'Antoniuskolleg' in Neunkirchen sei zudem ein zusätzlicher Zug eingerichtet worden. Dagegen habe die 4-zügige Gesamtschule in Neunkirchen sogar 28 Kinder ablehnen müssen. Diese kämen, weil sie zumeist aus Hennef oder Lohmar stammen, aber nicht der Gesamtschule in Much zugute. (cs)


10.03.2017 - Wetter, Feuerwehr:

Windbruch : Baum stürzte auf den Friedhof in Kreuzkapelle

Auch nach dem Sturmtief an Weiberfastnacht mußte die Freiwillige Feuerwehr vereinzelt zu auf Straßen gestürzten Bäumen im Gemeindegebiet ausrücken. Am Donnerstagabend (09.03.) war keine Straße, sondern der Friedhof von Kreuzkapelle Ziel eines derartigen Einsatzes. Gegen 19 Uhr hatten Anwohner oder Friedhofsbesucher einen mehrstämmigen Baum gemeldet, der von außerhalb auf das Gelände gestürzt war. Die Äste der Baumkrone hatten dabei einige Gräber überdeckt.

Die Feuerwehrleute sperrten den betroffenen Teil des Friedhofs mit Flatterband gegen ein Betreten ab, weil die Gefahr bestand, daß weiterere Stämme des nun vorgeschädigten Baum nachstürzen könnte. Eine Räumung bei der Dunkelheit war nicht geboten, so daß die Einsatzstelle dem zuständigen Bauhof überlassen wurde. (cs)


10.03.2017 - Veranstaltungen, Kulturelles, Freizeit, Vereine:

Erstes Mitsing-Konzert 'Sing doch eine met' in Marienfeld

Erstmalig veranstaltet der Ortsverein Marienfeld am Freitag, dem 24. März, ein Mitsing-Konzert mit dem Kölner Sänger Andreas Konrad und seinem Akkordeon. Es findet um 20 Uhr im Dorfvereinshaus im Ortszentrum statt. Der Eintrittspreis beträgt 5 Euro im bereits begonnenen Vorverkauf (zahlreiche Marienfelder Geschäfte) beziehungsweise 7 Euro an der Abendkasse.

Der Ortsverein schreibt dazu : "Allen Gästen bietet sich hier die Gelegenheit, bekannte Stimmungslieder, musikalisch untermalt von Andreas Konrad, per Text vom Beamer auf der Karaoke-Leinwand nach Herzenslust mitzusingen, wobei man dabei sogar die Arme zum Schunkeln und die Hände zum Halten der Getränke frei hat, zwecks Ölen der durstigen Sangeskehle. Wer schon einmal eine ähnliche Veranstaltung zum Beispiel im Kölner Raum erlebt hat, weiß, dass dieser Abend Stimmung und gute Laune garantiert. Darum unbedingt diesen Termin vormerken und Teilnahme rechtzeitig sichern !"


09.03.2017 - Baumaßnahmen, Verkehr:

Sanierung und Vollsperrung der B 56 N steht nun bevor

Zunächst für den vergangenen Herbst hatte der 'Landesbestrieb Straßen NRW' die Fahrbahn-Sanierung der Bundesstraße 56 zwischen Siegburg-Stallberg und Sankt Augustin-Menden vorgesehen - und war damit auf harsche Kritik gestoßen, weil die Sperrung der wichtigen Verbindung genau in die Vorweihnachtszeit mit ihrem Einkaufs- und Weihnachtsmarkt-Verkehr gefallen wäre. Die Termine waren schon detailliert geplant, die Sperrschilder schon aufgestellt. Dann wurde der Termin verschoben, wurden die Schilder wieder abgeräumt (wir berichteten mehrfach).

Die Schilderträger hatte man stehenlassen - und kann sie nun wieder einsetzen. Denn nun soll es es ernst werden mit der Sanierung der Strecke, deren abschnittsweise Sperrung - teils Vollsperrung - über vier Monate hinweg für erhebliche Behinderungen auf der wichtigen Pendlerroute nach Siegburg und zu den Autobahnen A 3, A 560, A 59 und A 565 sorgen wird. Hier die aktuelle Information der Straßenbehörde mit dem derzeit geplanten Zeitablauf der Arbeiten im Wortlaut :

"Ab Freitag (24.03.) beginnt die 'Straßen.NRW'-Regionalniederlassung Rhein-Berg mit der Sanierung der B 56 zwischen Siegburg-Stallberg und Sankt Augustin-Menden. Die Sanierung der Strecke wird in mehreren Bauabschnitten erfolgen. Zunächst erfolgt die Fahrbahnsanierung in der Anschlussstelle der B 484 Lohmar, welche dann für ein Wochenende gesperrt sein wird. Anschließend wird der Abschnitt zwischen Siegburg-Stallberg und der Anschlussstelle Lohmar instandgesetzt. Voraussichtlich bis Ende April besteht in diesem Bereich ein Einbahnstraßenverkehr in Fahrtrichtung Much. Fahrzeuge aus Much kommend werden über die B 507 und A 3 umgeleitet.

Abschließend wird in mehreren Schritten die Fahrbahndecke zwischen der Anschlussstelle Lohmar und Sankt Augustin-Menden erneuert. In diesem Abschnitt, in dem die B 56 vierstreifig ist, steht dem Verkehr je Fahrtrichtung ein Fahrstreifen zur Verfügung. Sofern die Witterung mitspielt, werden die Arbeiten voraussichtlich Mitte Juli 2017 abgeschlossen sein. Allerdings können sich die Arbeiten witterungsbedingt verlängern, denn der Asphalt kann nur bei Trockenheit eingebaut werden.

Die Sanierung der Fahrbahndecke der B 56 ist dringend erforderlich. Unter anderem weist die Bundesstraße ausgeprägte Unebenheiten auf der gesamten Länge zwischen Siegburg-Stallberg und Sankt Augustin-Menden auf. Zudem sorgen Flickstellen, Risse und Spurrinnenbildung für einen insgesamt schlechten Zustand. Gepaart mit einem hohen Verkehrsaufkommen (die B 56 gilt als eine der wichtigsten Verkehrsadern des Rhein-Sieg-Kreises) von rund 43.000 Fahrzeugen pro Tag, davon etwa 8 Prozent Schwerlastverkehr, wurde die Sanierungs-Maßnahme stark priorisiert.

Ein weiterer Aspekt, der die Erneuerung der Bundesstraße nötig macht, ist die Tatsache, dass in den kommenden Jahren - voraussichtlich 2018 bis 2020 - die A 3 zwischen der Anschlussstelle Lohmar und dem Autobahnkreuz Bonn / Siegburg komplett saniert wird. In diesen Jahren sollen im angrenzenden untergeordneten Straßennetz große Baumaßnahmen vermieden werden. Außerdem soll die B 56 dann zustandsmäßig gut aufgestellt sein, um die zu erwartende Mehrbelastung durch Ausweichverkehre aufnehmen zu können. Die Kosten für die Sanierungs-Maßnahme liegen bei rund 4 Millionen Euro."


08.03.2017 - Veranstaltungen, Umwelt, Soziales, Vereine:

'Frühjahrs-Putz 2017' gegen Wilden Müll am 24./25. März

Eine Information des 'Verkehrsverein Much' :  Alle Bürger/innen wollen eine schöne, möglichst müllfreie Gemeinde Much haben, Touristen sowieso. Doch in den letzten Jahren ist der Arbeitseifer schon ein wenig erlahmt. Doch gab es bei der letzten Aktion 2016 auch neue Impulse und insgesamt auch weniger Müll. Allerdings nehmen auch einige BürgerInnen den Sammeltag zum Anlass, zusätzlich zum wilden Müll unangenehmen Restmüll an oder neben den Straßen zu entsorgen. Das ist besonders ärgerlich !

Zusammen mit der Gemeinde wollen wir alle Bürger/innen aufrufen, den Samstag, 25. März, zu nutzen, um unser Much von Streumüll an Straßenrändern, Wegrändern, in Siefenbereichen und anderen öffentlichen Plätzen zu befreien. Alle können / sollen mitmachen !  Treffen ist ab 9 Uhr am Bauhof, Wahnbachtalstraße. Meldungen nimmt Herr Freiburg (Telefon 02245 / 6865) gerne entgegen. Schon am Freitag, 24 März, von 14 bis 16 Uhr (ebenfalls Bauhof) können die Dorfgemeinschaften Werkzeuge, Müllsäcke und Handschuhe abholen !
für den Vorstand, Hartmut Erwin


05.03.2017 - Veranstaltungen, Kulturelles, Vereine:

Neue Komödie des 'Theater für Jedermann / frau'

Eine Information des 'Theater für Jedermann / frau' :  Das Theater "Für Jedermann / frau" ist ein kleines, aber feines Theater mit einer mittlerweile doch schon siebenjährigen Spielerfahrung. Die Gründung erfolgte am 02.07.2010 in Much. Gründungsmitglieder sind Barbara und Klaus Bähr, beide Theaterschauspieler mit langjähriger Erfahrung und Georg Steinhausen (Eventmanager). Die Geschäftsstelle von "Jedermann / frau" ist in Köln. Zweck unseres Theaters "Für Jedermann / frau" ist die Erhaltung, Verbreitung und Pflege der Kunst und der Kultur. Das geschieht insbesondere in Form des Amateurtheaters.

Fast alle Mitglieder kommen aus Much oder der nahen Umgebung. Einige von uns haben allerdings schon mal auf einer Bühne gestanden und in Komödien, Boulevardstücken oder Lustspielen mitgewirkt. Bei unserem Theaterensemble haben die Mitglieder regelmäßig die Möglichkeit, ihrem "Hobby" des Theaterspiels nachzugehen. Unsere Theatercrew besteht zurzeit aus 12 aktiven Mitgliedern und vielen inaktiven Helfern. Damit sind wir zwar eine relativ kleine Truppe, aber dafür eine feine !

Die Verteilung der weiblichen und männlichen Schauspieler wird immer entsprechend der Kapazität angepasst und auch die Altersverteilung gibt uns dann die Möglichkeit, fast alle Rollen zu besetzen. Allerdings würden wir uns über vorwiegend männlichen Nachwuchs sehr freuen. Nähere Infos erhalten Sie auf unserer Homepage  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.theater-fuer-jedermann-frau.de .

Unsere aktuelle Komödie heißt "Resturlaub im Ladyhort", Aufführungs-Termine sind Samstag, 25. März, um 15 und 20 Uhr sowie Sonntag, 26. März, um 18 Uhr in der Aula des Schulzentrums Much.


04.03.2017 - Polizeimeldungen:

Tatverdächtiger nach Messerattacke an Karneval ermittelt

Die Messerattacke auf einen 17-jährigen Neunkirchen-Seelscheider nach dem Rosenmontagszug in Much (wir berichteten mehrfach) scheint aufgeklärt. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft und der Polizei Bonn handelt es sich bei dem Tatverdächtigen um einen gleichaltrigen Jugendlichen aus dem Kreisgebiet, dessen Wohnort nicht konkret genannt wird. Der 17-jährige wurde bereits am Mittwoch (01.03.) vorläufig festgenommen.

Bei der nachfolgenden Vernehmung räumte er die Tatbegehung laut Polizei ein. Den Erlaß eines Haftbefehls habe der zuständige Richter des Amtsgerichts Siegburg dennoch abgelehnt. Gegen diese Entscheidung hat die Staatsanwaltschaft Bonn Beschwerde eingelegt. Nach der Vorführung beim Richter wurde der 17-jährige wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft werden fortgeführt. (cs)


04.03.2017 - Feuerwehr, Umwelt:

Unbekannter entsorgte Altölkanister an Bachlauf bei Löbach

Ein in der Nähe beheimateter Anwohner entdeckte heute morgen vier Kanister, die in einem Siefen an einem kleinen, offenbar namenlosen Bachlauf zwischen Löbach und Hermerather Mühle "entsorgt" worden waren. Der neben der Polizei alarmierte Löschzug Neunkirchen konnte die Behältnisse weitgehend intakt bergen. Lediglich an einem oder zwei der 20 Liter fassenden Kanister war der Verschluß undicht, so daß geringe Mengen des Inhalts ausgelaufen und in das Bächlein geraten waren. Dieser wies aber kaum eine erkennbare Ölspur an seiner Oberfläche auf.

Zur Verhinderung einer denkbaren Verunreinigung des im Tal fließenden Werschbachs (nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Bach im Werschtal) legten die Wehrleute eine Ölsperre in dem schmalen Bächlein aus. Zwischen der Ablagestelle der Kanister und der Sperre wurde schwimmfähiges Ölbindemittel ausgebracht. Außerdem wurde das möglicherweise kontaminierte Erdreich an der Fundstelle der Behälter aufgenommen. Nach Sichtung der Einsatzstelle durch das Mucher Ordnungsamt und die Untere Wasserbehörde des Kreises wurde die Feuerwehr aus Much am frühen Nachmittag angefordert, um weitergehende Maßnahmen zu treffen. (cs)


03.03.2017 - Gemeindeverwaltung, Freizeit:

Mucher Hallenbad an zwei Freitagnachmittagen geschlossen

Wie die Gemeindeverwaltung mitteilt, bleibt das Hallenbad in Much am heutigen Nachmittag sowie am Freitagnachmittag kommender Woche (10.03.) nach dem Schulschwimmen geschlossen. Demnach sind sowohl Kinderschwimmkurse als auch allgemeine Öffnungszeiten betroffen. (cs)


02.03.2017 - Vereine, Karneval, Veranstaltungen:

Resümee der 'Overheder Hoffsänger' zum Rosenmontagszug

(Foto : 'Overheder Hoffsänger')

Eine Information der 'Overheder Hoffsänger : "Es och d’r Himmel öfters jrau, un et Sönnche schingk jet mau, doch die Mucher han em Hätze Sunnesching", und einen guten Draht zu Petrus, denn trotz mieser Wetterprognose gab es keinen Regen und entsprechend toll war der Zooch. Die Hoffsänger sind seit ihrer Gründung 1983/84 immer dabei, diesmal mir einer 35 Mann / Frau / Kind-Fußgruppe. Mit dabei natürlich der Bagagewagen und die "Dekke Trumm" mit dem Hoffsänger-Sessionsmotto "Su lang mer wisse wie Heufresse jeiht ..."

Eine besondere Freude war die Vorstellung am Rathausplatz durch die Jury vom 'MKV'. Spontan wurde gemeinsam mit dem Maerjelinger Dreigestirn und Gefolge die Hoffsänger-Hymne "Nichts ist so schön, wie der Mond von Oberheiden" angestimmt. Eine Überraschung mit der wir nicht gerechnet haben, die uns aber mit Freude erfüllt, war, dass wir den 2. Platz bei den Fußgruppen erzielt haben. Ein Dankeschön von Hätzen mit dremol Alaaf !  Nach dem Zug ging's ins Dorfhaus nach Oberheiden, wo ein gemütlicher Ausklang mit Kind und Kegel stattfand. Einige "Standfeste" hatten immer noch genug Energie, um den Tag (Abend / Nacht) in der 'Schublade' ausklingen zu lassen, wobei wir wieder beim Motto "Su lang beim Stefan de Leechter no brenne ..." angelangt wären. Es war ein schöner Tag.

P.S. : Trotz der Freud und dem Spaß, der das Herz des Karnevals sein soll, möchte ich, und das ist meine persönliche Meinung, die viele mit mir teilen, ein paar kritische Worte zum diesjährigen Rosenmontagzuges anbringen. Berichtete die Rundschau in der Ausgabe Nummer 50 vom 28. Februar Folgendes und ich zitiere : "Der Mucher Rosenmontagszug war jung, laut und fröhlich. Gleich mehrere Festwagen bemühten sich erfolgreich, das Wahnbachtal tüchtig einzunebeln, ganze Lautsprecherbatterien sorgten für eine Stimmung wie in einer Großraumdisco."

Nichts gegen die Jugend, die ihren Spaß haben soll, aber ob derartige Wagen und Gruppen in einem Karnevalszug angebracht sind, bezweifele ich stark. Wenn Lautstärke und Bassgedröhn Fensterscheiben, Trommelfell und Zwerchfell zum Erzittern bringen, so hat das nichts mehr mit Karneval zu tun, das grenzt schon an Körperverletzung. Wenn diejenigen an ihren Arbeitsplätzen derartigem Krach ausgesetzt wären, würden sie sofort Betriebsrat und Gewerbeaufsicht einschalten. Was nützt eine Infoveranstaltung im Vorfeld, wenn dann keine Konsequenzen gezogen werden. Es sind doch immer die gleichen Gruppen, die sich gegenseitig mit Lautstärke und Discomusik übertrumpfen wollen.

Sicherheitsvorkehrungen und Anordnungen sind dazu da, dass sie auch eingehalten und kontrolliert werden. Vielleicht müssen in Zukunft Festwagen mit Fangnetzen ausgerüstet werden, damit solchen Chaoten nichts passiert. Hier muß in Zukunft dringend etwas dagegen unternommen werden. Es kann doch nicht sein, dass Eltern ihren Kindern Gehörschutz anziehen müßen, damit diese umbeschadet am Umzug teilnehmen können. Die auf diesen Krachwägen feiern sich selbst, Hauptsache ist, sie haben ihren Spaß, genug zu trinken und die entsprechende Lautstärke der Musik. Ob das noch was mit Karneval zu tun hat, ist fraglich, beim CSD wären sie besser angebracht.

Ich hoffe dass sich hier etwas ändert und zwar schnell im positiven Sinne des Straßenkarnevals, denn unter diesen Voraussetzungen werden wir über eine weitere Teilnahme nachdenken.
Reinhard Lacher, Pressereferent


02.03.2017 - Vereine, Gesundheit, Karneval:

'Johanniter' : sicher durch die närrische Zeit gebracht

(Fotos : 'Johanniter' / Patric Posch und Kim Müller)

Eine Information des 'Johanniter'-Regionalverbands :  Die Johanniter vom Regionalverband sorgten seit Weiberfastnacht für die Karnevalsjecken in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis - Auch in diesem Jahr waren die Johanniter wieder für die Karnevalisten da, um ihnen in der schönsten Jahreszeit zur Seite zu stehen. Von Weiberfastnacht an begleiteten sie mit ihren Sanitätsdiensten und Fahrzeugen das närrische Treiben im Rhein-Sieg-Kreis und in Bonn. Ausgerüstet mit Material und vielen Freiwilligen leisteten die Johanniter überall, wo es nötig war, schnelle Hilfe.

Im Rhein-Sieg-Kreis halfen die Johanniter an Weiberfastnacht auf dem Siegburger Marktplatz. Sie betreuten Weibersitzungen in Seelscheid und Scheiderhöhe. In Ründeroth, Seelscheid und Much waren sie bei den Karnevalszügen und bei den After-Zooch-Parties im Sanitätsdienst unterwegs. Dafür waren die Johanniter hier an den tollen Tagen mit bis zu 11 Fahrzeugen und 119 Helfern ehrenamtlich aktiv. Der Karnevalsdienst in den Berggemeinden war in diesem Jahr anstrengender als zuvor. Der Ortsverband Much / Neunkirchen-Seelscheid unternahm 85 Hilfsleistungen, um Feiernde medizinisch zu versorgen, darunter auch zwei Schwerverletzte. Unterstützung erhielt man vom Ortsverband Euskirchen, dem Besuchs- und Therapiehunde-Team und von Johanniter-Kollegen aus Rhein-Oberberg. Die weiteste Anreise hatte übrigens Johanniter Lutz Kath, er ist extra aus Berlin angereist.

Ausbildungsleiter Dietmar Jäkel vom Ortsverband Much / Neunkirchen-Seelscheid resümiert : "Die Stimmung im Helferteam war sehr gut. Alle haben motiviert zusammengearbeitet." Und der Ortsbeauftragte und Einsatzleiter Christian Debertshäuser bestätigt gemeinsam mit seinen Kollegen Lars Mrozinski und Jonas Ludwig : "Auch wenn die vier Tage anstrengend waren, haben wir ein klasse Helferteam zusammengestellt. Dafür haben wir viel Unterstützung aus den Nachbarverbänden erhalten. Ohne diese ist so eine hohe Zahl an Einsätzen für uns Ehrenamtliche gar nicht möglich. Unser Dank geht an all unsere Helferinnen und Helfer, die dafür gesorgt haben, dass die Jecken hier bei uns ruhig und ausgelassen feiern konnten."


01.03.2017 - Polizeimeldungen, Karneval:

Messerattacke an Rosenmontag - Mordkommission ermittelt

Wie bereits vorgestern berichtet, mußte ein 17-jähriger kurz nach Durchzug des Rosenmontagszugs in Much mit Stichverletzungen behandelt werden. Inzwischen hat eine Mordkommission der Bonner Kriminalpolizei die Ermittlungen übernommen. Diese hat aktuelle Informationen veröffentlicht, nach denen der Neunkirchen-Seelscheider bei einer Auseinandersetzung mit zwei weiteren Personen schwere Verletzungen durch Messerstiche davontrug. Der Vorfall ereignete sich gegen 17.15 Uhr auf der Wiese seitlich vor dem Rathaus nahe der Bushaltestelle.

Die beiden neben dem Verletzten an der Auseinandersetzung Beteiligten hätten sich vom Ort des Geschehens entfernt. Die Polizei hatte zunächst gemeldet, daß ein Mann in einem braunen Hundekostüm im Zusammenhang mit der Tat gesucht werde. Der schwerverletzte 17-jährige wurde nach seiner Erstversorgung in ein Krankenhaus eingeliefert. Weiterhin sucht die Polizei Zeugen, die Beobachtungen zum Tathergang gemacht haben oder zur Aufklärung des Geschehens beitragen können. Hinweise werden direkt an die Bonner Polizei unter Telefon 0228 / 150 erbeten. (cs)


27.02.2017 - Polizeimeldungen, Karneval:

Person in braunem Hundekostüm nach Messerstich gesucht

Kurz nach dem heutigen Rosenmontagszug mußte ein 17-jähriger Neunkirchen-Seelscheider auf der Hauptstraße in Much vom Rettungsdienst behandelt werden. Augenscheinlich, so die Polizei, wies er Stichverletzungen auf. Zeugen hätten eine männliche Person in einem braunen Hundekostüm flüchten sehen, die mit der Tat in Zusammenhang stehen könnte. Warum es zu der mutmaßlichen Attacke kam und wie schwer die Verletzungen des 17-jährigen sind, ist laut Polizei derzeit noch unklar. Sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall werden unter der Rufnummer 02241 / 5413421 entgegengenommen. (cs)


24.02.2017 - Wetter, Feuerwehr:

Sturmbruch beschäftigte die Feuerwehr an Weiberfastnacht

Einsatz von Drehleiter und Team in Seelscheid

Das Sturmtief "Thomas", das vom gestrigen Nachmittag bis in die Nacht über die Region zog, blieb auch in Much nicht ohne Auswirkungen. Die Freiwillige Feuerwehr hatte über das Gemeindegebiet verteilt einige Einsätze wegen umgestürzter Bäume zu bewältigen, Schwerpunkt war der Abend. Die Einsatzorte lagen auf der Landesstraße 224 bei Oberholz, auf der Wahnbachtalstraße bei Todtenmann, auf der Gemeindestraße zwischen Nieder- und Oberbruchhausen sowie in der Nacht auf der Kreisstraße 11 bei Siefen.

Als langwieriger erwiesen sich zwei Einsätze zur Unterstützung der Nachbarn in Seelscheid. Hier wurde am Abend die Drehleiter benötigt, nachdem ein umstürzender Baum in einer Stromleitung über der Kreisstraße 16 im Naafbachtal hängengeblieben war. Im Anschluß halfen die Wehrleute mit der Drehleiter bei der Gefahrfällung einer großen Birke an der Zeithstraße in Ortszentrum von Seelscheid. (cs)
Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterFotobericht der Einsätze in Seelscheid


23.02.2017 - Feuerwehr:

Lüfterbrand in Sägewerk konnte schnell gelöscht werden

Während andere Karneval feierten, waren die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr heute mit einem Brand in Gibbinghausen beschäftigt, der zum Glück glimpflich verlief. In der Halle eines holzverarbeitenden Betriebs war gegen 10.30 Uhr ein Lüftermotor der Absauganlage, die den Spänebunker befüllt, in Brand geraten. Mitarbeiter konnten das Feuer, das eine hohe Stichflamme umfaßte, noch vor Eintreffen der Wehrleute löschen.

Danach galt es, in Brand geratene Späne ins Freie zu schaffen und angrenzende Wände und das Dach der hölzernen Halle - unter anderem von der Drehleiter aus - nach der entstandenen Hitzeeinwirkung zu kontrollieren. Weil keine Folgeschäden festgestellt wurden, konnte der Einsatz nach rund einer Stunde beendet werden. (cs)


23.02.2017 - Wetter:

Vorwarnung vor Unwetter mit Sturm- bis orkanartigen Böen

Ungemütlich wird es heute, was das Wetter betrifft. Die gute Nachricht für die Karnevalisten, die bei Rathauserstürmung und anderen Aktivitäten unterwegs sind : das Gröbste kommt erst am Nachmittag. Doch auch für den Vormittag ab 10 Uhr werden bereits Sturmböen über dem Rhein-Sieg-Kreis erwartet.

Ab 15 Uhr soll dann auflebender Wind aus Südwest bis West auftreten. Dieser kann Sturmböen bis 100 km/h (Windstärke 10 nach Beaufort), in Verbindung mit Schauern oder Gewittern auch orkanartige Böen bis 110 km/h (Windstärke 11) erreichen. Der 'Deutsche Wetterdienst' hat in der Nacht eine entsprechende Vorwarnung für eine im Laufe des Tages zu erwartende Unwetterwarnung herausgegeben. (cs)

Nachtrag :  Wie zu erwarten wurde die Warnlage am Nachmittag zur amtlichen Unwetterwarnung hochgestuft. Demnach ist bis in die Nacht mit orkanartigen Böen zu rechnen.


23.02.2017 - Wetter, Verkehr, Feuerwehr:

Morscher Baum stürzte bei Kranüchel auf die L 224

Mit einem Vorgeschmack auf den für den heutigen Tag angekündigten Sturm hatte es die Freiwillige Feuerwehr bereits am gestrigen Abend zu tun. Passanten hatten einen Baum gemeldet, der aus einem kleinen Wäldchen unterhalb von Kranüchel auf die Landesstraße 224 gestürzt war. Die Wehrleute entfernten den sichtlich morschen Baum und reinigten die Fahrbahn, die während der Arbeiten kurzzeitig gesperrt werden mußte. (cs)


22.02.2017 - Vereine, Verkehr, Soziales, Gesundheit:

Erste-Hilfe-Kurs für die Fahrer/innen des Bürgerbusses

(Foto : Bürgerbus Much)

Eine Information des Bürgerbus-Vereins :  Das Fahrer-Team des Bürgerbus Much trifft sich an jedem zweiten Dienstag im Monat zum Abrechnen der Fahrgeld-Einnahmen und zum Erstellen des Fahrer-Dienstplans für den folgenden Monat. Am 14. Februar fand im Anschluss daran ein ausgesprochen sinnvoller und nützlicher Auffrischungskurs bei den Johannitern in der "Alten Schule", Schulstraße, in Sachen "Erste Hilfe" statt.

Vor allem die Themen "Stabile Seitenlage" und "Herz-Lungen-Wiederbelebung" wurden demonstriert und praktisch geübt. Aber auch das Thema "Herzinfarkt" sowie "Schlaganfall" sowie das zielgerichtete Verhalten beim Antreffen solcher Krisenfälle wurden ausführlich erörtert. Für uns Bürgerbus-Fahrer, die im Fahrbetrieb und im alltäglichen Verkehrsgeschehen jederzeit mit solchen Situationen konfrontiert werden können, war dieser Abend sehr wertvoll.


22.02.2017 - Veranstaltungen, Karneval, Gemeindeverwaltung, Vereine:

Rathaus-Erstürmung mit Programm bis in den Nachmittag

In diesem Jahr wird im Rahmen der Rathaus-Erstürmung am morgigen Weiberfastnachtstag ab 10.30 Uhr besonders umfangreich gefeiert. Dafür wird erstmals ein beheiztes Festzelt auf dem Parkplatz des Rathauses aufgestellt. Nach dem eigentlichen Rathaussturm durch das Dreigestirn und das Dreigestirn des 'Eichhof' wird das Programm bis gegen 17 Uhr unter Beteiligung zahlreicher örtlicher und benachbarter Vereine fortgeführt. Mit von der Partie sind die 'Dancing Kids', die 'Dorfgrenadiere Birkenfeld', die 'Mucher Grashüpfer', die 'Overheder Hoffsänger' und Harald Voß als "Ne Krätzjesmächer". Bürgermeister Norbert Büscher lobte in der gestrigen Sitzung des Gemeinderates, daß dies ermöglicht wird, weil die Gruppen auf ein Honorar verzichten.

Wegen der Veranstaltung mußte der Parkplatz vor dem Rathaus schon am heutigen Mittwochmorgen gesperrt werden Er wird erst am Freitagabend wieder für seine eigentliche Aufgabe zur Verfügung stehen. (cs)


22.02.2017 - Wetter, Natur, Tiere:

Vogelzug zurück nach Nordeuropa ist in vollem Gange

Eine Formation Kraniche über der Region

Die Meteorologen trauen sich mittlerweile, bis weit in den März hinein milde Tageshöchsttemperaturen von um die 10 Grad Celsius vorherzusagen. Auch die Natur scheint die These zu belegen, daß ein harter Winter nicht mehr zurückkehrt. Schon seit Anfang vergangener Woche sind teils große Formationen von Zugvögeln am Himmel auszumachen, die von ihren Überwinterungs-Regionen in Südwesteuropa oder Nordafrika zu den Brutgebieten im Ostseeraum und Nordosten Europas zurückkehren. Auch in den nächsten Wochen ist mit größeren Gruppen zu rechnen, die das Rheinland überqueren. Ornithologen schätzen, daß die Zahl der über Westeuropa ziehenden Kraniche auf inzwischen rund 150.000 Tiere angestiegen ist. (cs)


21.02.2017 - Veranstaltungen, Technik, Historie:

Ausstellung historischer Rundfunktechnik in Berzbach

Rundfunkgeräte und Musik-Abspielgeräte von den frühen 30er- bis zu den späten 60er-Jahren sind derzeit als Sonderausstellung im 'Technik- & Bauern-Museum' in Berzbach zu sehen. Bei den Radiogeräten werden ausschließlich Röhrengeräte gezeigt, angefangen von aufwendig gearbeiteten Geräten aus den 30er-Jahren über die bekannten "Volksempfänger" mit ihrer zweifelhaften Geschichte bis zu großen Geräten mit umfangreichen Skalen, die einen Empfang von Stationen nicht nur aus ganz Europa versprachen. Solche Geräte schmückten - oft auch nur zur Dekoration - noch lange die Wohnzimmer.

Dazu gibt es Grammophone - ebenfalls aus den 30er-Jahren -, ein Tonbandgerät, einen Braun-Plattenspieler aus den frühen 60ern in auffällig schlichtem, modernem Design und eine Rarität, die sicherlich vielen unbekannt ist : ein 'Tefifon', das mit Kassetten mit gerillten Kunststoff-Schallbändern arbeitet. - Die Austellung der rund 30 Exponate, die großteils extra für die Schau zusammengetragen wurden, ist noch bis zum 11. März zu sehen, und zwar jeweils freitags und samstags von 14 bis 16 Uhr. Dabei kann auch über die Technik gefachsimpelt werden. (cs)


16.02.2017 - Polizeimeldungen, Gemeindeverwaltung, Karneval, Gesellschaft:

Maßnahmen mit dem Ziel 'Karneval feiern - aber sicher'

Gemeinsame Erklärung von Ordnungsämtern und Polizei zur Sicherheit an Karneval :  Die Polizei Rhein-Sieg-Kreis und die elf Kommunen in deren Zuständigkeitsgebiet sowie die Straßenverkehrsbehörde des Kreises haben gemeinsam Sicherheits-Empfehlungen zu Karneval erarbeitet, um dem erhöhten Sicherheitsbedürfnis angesichts der weiterhin bestehenden, abstrakten Terrorgefahr Rechnung zu tragen. Behörden und Veranstalter verfolgen das gemeinsame Ziel, die Sicherheit von friedlich Feiernden zu gewährleisten, damit der rheinische Karneval traditionell gelebt werden kann.

Polizei, Ordnungsämter und private Sicherheitsdienste werden verstärkt präsent sein und auch gemeinsam Kontrollmaßnahmen durchführen. Sie haben sich auf mögliche Sicherheitsstörungen vorbereitet und für eine Vielzahl von Veranstaltungen Sondereinsätze geplant. Die Sicherheitskräfte werden insbesondere an Weiberfastnacht sowie bei den großen Karnevalsumzügen durch die Bereitschaftspolizei und auch von Polizistinnen und Polizisten in der Ausbildung unterstützt. Es ist allerdings nicht möglich, alle Karnevalsveranstaltungen zu berücksichtigen. Insbesondere für Feiern in Gaststätten und Sälen wird für die Veranstalter der Einsatz von qualifizierten Sicherheitsdiensten dringend empfohlen.

Für große Umzüge und besucherreiche ortsfeste Veranstaltungen unter freiem Himmel sind räumlich erweiterte und verstärkte Absperrungen an neuralgischen Punkten vorgesehen. Zugangs- und Personenkontrollen werden insbesondere bei abgesperrten stationären Feiern erfolgen. Bei allen Veranstaltungen müssen Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Taschenkontrollen durch Polizei, Ordnungsämter und Sicherheitsdienste rechnen. Dabei werden Waffen und andere gefährliche Gegenstände sichergestellt. Das gilt auch, wenn ein so genannter "kleiner Waffenschein" für Reizstoff- oder Schreckschusswaffen vorliegt. Die Feiernden werden gebeten, auf große Taschen und Rucksäcke zu verzichten.

Bei Umzügen sollten angrenzende Einmündungen und Kreuzungen von den Zuschauern möglichst freigehalten werden, um einen schnellen Zugang für Einsatz- und Rettungskräfte zu ermöglichen. Nach wie vor gilt ein Augenmerk der Behörden dem Jugendschutz. Verbotene alkoholische Getränke werden bei Kindern und Jugendlichen sichergestellt. Wer als Erwachsener oder Händler illegal Alkohol an Minderjährige abgibt, muss mit einer Anzeige rechnen.

Die Polizei Rhein-Sieg sowie die zugehörigen Städte und Gemeinden sind sich der gemeinsamen Verantwortung bewusst und werden alles tun, um einen friedlichen und fröhlichen Karneval 2017 zu ermöglichen. Dazu sind Kontrollen und bestimmte Auflagen erforderlich. Einige Vorgaben sind sicherlich für die Veranstalter und auch die Feiernden belastend. Sie sind jedoch angesichts der jüngsten terroristischen Aktivitäten zum Schutz aller Beteiligten unverzichtbar.



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